Freie Szene: Von Molchen und Akazien

Das Festival «Unfuck my Future. How to live Together in Europe» am Künstlerhaus Mousonturm

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Es herrscht derzeit Einigkeit: Die Welt, sie muss gerettet werden! Doch wie kann das gehen, jenseits von einschlägigen Superhelden- und Hollywood-Fantasien? Auf der Suche nach Lösungen sind immer mehr auch Künstler*innen gefragt. «Unfuck My Future» forderte jetzt munter ein Festival, das die Saison am Frankfurter Künstlerhaus Mousonturm eröffnete und im Untertitel fragte: «How to live Together in Europe»? Der sicher nicht Oxford-taugliche Terminus «to unfuck», klärt ein Online-Wörterbuch auf, bedeute, einen Fehler oder ein Problem zu korrigieren oder auszubessern.

Wie also das ausbessern, was noch gar nicht stattgefunden hat – die europäische Zukunft nämlich? Eine umfängliche Fragestellung für ein kaum minder umfängliches Programm aus Performances, Installationen, Gesprächen, Vorträgen und einem Stadtrundgang, kuratiert von der Dramaturgin Valerie Göhring und dem Intendanten Matthias Pees. Bei der ausgesprochen politischen Agenda war die Tendenz zum Ein-Thesen-Projekt nicht zu über­sehen.

Erschlagende Faktenfülle

Da widmete sich die Performance «Auto-nomie» der Frankfurter Gruppe andpartnersincrime den Unabhängigkeitsbestrebungen Moldawiens wie Kataloniens – ein leider merkwürdig ...

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Theater heute November 2019
Rubrik: Magazin, Seite 70
von Esther Boldt

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Daten (11/2019)

Aachen, dasda theater
28. Projekt, Die Wolke (U)

R. Tom Hirtz 

Aachen, Grenzlandtheater
5. nach Spoerl, Die Feuerzangenbowle

R. Udo Schürmer 

Aachen, Theater
14. nach Poe, Unheimliche Geschichten

R. Stefan Rogge
15. nach Kipling, Das Dschungelbuch
R. Jenke Nordalm
22. Hübner und Nemitz, Furor
R. Lilli-Hannah Hoepner 

Aalen, Theater der Stadt
24. Fillers und Schnitzler,...