Existenz im Augenblick
Meine Damen und Herren, guten Morgen.
Zuallererst möchte ich mich bei Peter von Becker, Peter Böhme und Torsten Maß dafür bedanken, dass sie der Meinung waren, ich könne etwas auf der Bühne beurteilen. Und wie Dante Virgil möchte ich den Herren für ihre kenntnisreiche Begleitung und liebevolle Betreuung danken, auch wenn wir nicht gemeinsam durch Hölle, Fegefeuer und Paradies gegangen sind. Dank auch an Thomas Oberender, einfach so.
Dann möchte ich Ihnen ein paar Sorgen nehmen, die Sie im Zusammenhang mit meiner Lobrede eventuell beschleichen.
Ich werde nichts sagen zur Auswahl des Theatertreffens, der Sinnhaftigkeit der Veranstaltung, der Sinnhaftigkeit von Preisen für Künstler, dem Zustand des deutschsprachigen Sprechtheaters und seiner Protagonisten im Allgemeinen, der Relevanz des Theaters in der Gesellschaft.
Außerdem werde ich nicht versuchen, originell zu sein, das sind Sie alle selbst.
Anmerkung an die Ewigkeit
Wobei zu einem Thema eine Anmerkung nötig scheint. Es gibt in den letzten Jahren – auch während dieser Veranstaltung konnte man das vor einigen Tagen ausführlich hören – Beiträge verdienstvoller älterer Künstler, die um den Fortbestand des deutschen Theaters ...
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Theater heute Jahrbuch 2013
Rubrik: Die Höhepunkte des Jahres, Seite 150
von Thomas Thieme
Karin Beier, Stefan Bachmann und Armin Petras haben alle schon ein Theater geleitet. Und starten 2013 in ihre zweiten Intendanzen. Dabei ist der Beruf zwischen Theaterbetrieb, Kulturpolitik und künstlerischem Anspruch nicht einfacher geworden. Was wird im zweiten Anlauf anders? Welche Erfahrungen nimmt man mit? Welche Fehler will man kein zweites Mal machen? Und...
TH Sie haben alle drei in den letzten Jahren ein Theater geleitet – bei Stefan Bachmann liegt es schon ein bisschen länger zurück –, und starten in Ihre jeweils zweite Intendanz. Neue Stadt, neues Theater, neues Publikum, neue Teams. Neues Glück. Erste große Frage: Was wollen Sie beim zweiten Mal anders machen?
Stefan Bachmann Bei mir ist offensichtlich, dass...
Felicia Zeller hat sich auf Sprachsuche begeben in den Floskeln und Redewesen unserer hippen Dauerkreativen, denen Kunst und Leben im Selbstvermarktungsstress verschwimmt. Da fühlen sich die Kritiker unserer Jahrbuch-Umfrage sofort angesprochen: «X-Freunde» ist das Stück des Jahres!
