Die Spieler des Jahres
Der Faust war sein Schicksal: Sebastian Rudolph ist mit überragender
Stimmenzahl der Schauspieler des Jahres!
Bei den Schauspielerinnen dagegen ein knappes Finish: Die glorreichen Fünf, knapp angeführt von Sophie Rois, mit demutsvollen Texten ihrer dankbaren Regisseure: Herbert Fritsch bejubelt die Schauspielerin des Jahres, Michael Thalheimer verehrt Constanze Becker, Johan Simons preist Sandra Hüller, Karin Henkel rühmt Jana Schulz und Martin Kusej hält eine Rede auf Bibiana Beglau.
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Theater heute Jahrbuch 2012
Rubrik: , Seite 78
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Wenn es einen Wunsch gibt, der innerhalb der Gegenwartskultur die Grenzen des Verstehbaren sprengt, dann wäre es der, nicht kreativ sein zu wollen. Dies gilt für Individuen ebenso wie für Institutionen. Nicht kreativ sein zu können, ist eine problematische, aber eventuell zu heilende und mit geduldigem Training zu überwindende Schwäche. Aber nicht kreativ sein zu...
Drei junge Frauen entwerfen einen radikalen Glücksplan für die Gesellschaft, geraten bei der Umsetzung in die Fallstricke des Systems und fahren ihre Mission mit Vollgas gegen die Wand.
Laura Naumann erzählt die Geschichte vom Ende her: Die Figuren sind tot und rekapitulieren von einem nicht weiter konkretisierten Ort aus die beste Geschichte ihres Lebens, ihres...
Was für großartige Gestrigkeiten: Elf bieder-korrekte Anzugmänner und Kostümfrauen, ganz Schlips und Bügelfalte mit grauem Hut, tauchen aus den Tiefen der 60er Jahre, weit entfernt von jeder Eleganz, Uniformträger einer untergegangenen Angestelltenkultur aus dem Geist der Vollbeschäftigung, als noch kein Mensch übertrieben originell oder kreativ sein wollte,...
