Die Basics
Lektionen sind Lerneinheiten, das klingt streng. Und nützlich. Passt also gut als Gattungsbezeichnung über eine neue Reihe des Verlags «Theater der Zeit», die «Basiswissen über die Bereiche der Ausbildung für das Theater» verbreiten will. Die beiden ersten Lektionen wenden sich den Bereichen Dramaturgie und Regie zu, wobei es zu ersterem fast doppelt so viel und sehr viel Schwergewichtigeres zu sagen gibt als zur Regie.
Fasslich und übersichtlich entwickelt der Regieband das Berufsbild des Regisseurs. Im historischen Exkurs beschreibt Jens Roselt, wie erst im 19.
Jahrhundert die Organisation des theatralen Prozesses die künstlerischen Weihen erhielt, Bernd Stegemann stellt Regiestile vom psychologischen bis zum postmodernen Theater vor, Luk Perceval und Robert Schuster steuern einen höchstpersönlichen Blick aufs Regieführen bei. Regisseure von Jan Bosse über Thomas Ostermaier bis Nicolas Stemann kommen in ausführlichen Gesprächen zu Wort. Die Leiter der wichtigsten deutschen Regieinstitute erläutern ihre Konzepte und Theaterbilder, und ein praktisches letztes Kapitel bündelt Zulassungsvoraussetzungen, Studienaufbau und Personal der einzelnen Schulen. Easy Reading, und wer den ...
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Der Leibniz-Butterkeks ist eine etwas bröselige Angelegenheit mit strengem Charme. Trocken, fast staubig und sehr haltbar. Geschmack entwickelt sich erst nach längerem Daraufherumkauen oder Eintunken und auch dann nicht zu viel. Manche Schachtel liegt halb angebrochen monatelang im Schrank. Irgendwann kommt ihre Zeit. Ein Dauerkeks. Vielleicht hat ihn der alte...
Irgendwann wird die Wissenschaftlerin, die gerade von ihrer Arbeit in einem Moskauer Krebsforschungsinstitut kommt, von einem hysterischen Lachkrampf geschüttelt. Sie lege jetzt ein peinliches Geständnis ab, diktiert sie der belgischen Multimedia-Performancegruppe Berlin ins Mikrofon: Die Mittfünfzigerin geht jeden Abend nach Dienstschluss stundenlang putzen. Eine...
Auf den fünf Monitoren, die in die fünf Drehwände auf der Bühne eingelassen sind, sieht man nacheinander die Köpfe der Beteiligten. Es sind Schauspieler und Musiker am Bochumer Schauspielhaus, die sich hier vor der Videokamera als Privatpersonen vorstellen, erzählen, was sie von der Produktion «Superstars» erwarten, dass sie kein Instrument spielen oder nicht...
