Der kleine Vampir

No belief, no history: So beschreibt Englands lebender Klassiker Mark Ravenhill das politische Klima der Zeit. Ein Gespräch über Kunst, Krankheit und natürlich sein neues Stück «pool (no water)»

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Patricia Benecke«pool (no water)» kam gerade in Zürich zur deutschsprachigen Erstaufführung. Uraufgeführt wurde es aber von der britischen Thea­ter­truppe Frantic Assembly. Wie kam es zu dem Stück?

Mark RavenhillEs war eine Auftragsarbeit für Frantic Assembly. Wir haben uns über die Jahre kennen­gelernt und fingen irgendwann an, über ein gemein­sames Projekt zu sprechen und worum es in dem Stück gehen könne.

Frantic, die sehr bewegungs- und tanzorientiert arbeiten, zeigten mir einen Bildband der Fotografin Nan Goldin, deren Bilder sie schon oft bei der Arbeit inspiriert haben. Mir fiel besonders eine Bilderserie ins Auge, in der sie ihre eigene Genesung dokumentierte, nachdem sie in einen Pool ohne Wasser gefallen war. Das war der Ausgangspunkt, von dem aus ich anfing zu schreiben. Das Stück hat in Zusammenarbeit mit Frantic Assembly zu seiner endgültigen Form gefunden: Wir testeten die erste Fassung eine Woche lang mit Schauspielern in einem Work­shop im National Theatre Studio, worauf ich den Text nochmal überarbeitete, und auch in den Proben habe ich viel um- und neugeschrieben. Ich wollte sehen, was ich von einer Gruppe, die stärker als jede andere in England mit Bewegung und ...

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Theater heute Juni 2007
Rubrik: Das Stück, Seite 48
von Patricia Benecke

Vergriffen
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