Blut, Finsternis und die anderen Plagen

Fritz Katers «Heaven»

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Auf der dänischen Insel Hven kann man eines der ältesten europäischen Observatorien besichtigen. Dort hatte der dänische Astronom Tycho Brahe (1546–1601) mit großzügiger finanzieller Unterstützung seines Königs über zwei Jahrzehnt astronomische Beobachtungen durchgeführt und mit seiner systematischen Himmelsforschung den Grundstein für das heliozentrische Weltbild gelegt. Als der König starb, kürzte sein Nachfolger die Mittel, und Brahe ging nach Prag, wo er Johann Kepler zu seinem Assistenten ernannte. «Übersetzt heißt HVEN so viel wie GARTEN Eden.

» Es war das erste Observatorium der Welt, «in dem alle mit bauen und mitschauen durften».

Architekturstudent Anders will seine ostdeutsche Heimat verlassen. Wie viele der jungen, gutausgebildeten Ostler begibt er sich auf die Suche nach einem Ort, an dem man wirklich leben kann. Er verlässt die leere Landschaft der einstigen Industrieregion Wolfen: «1990 44000 einwohner/ 2005 nur noch 25000». Zurück bleiben die Alten, die Schwachen und die Raben. «der rabe ist noch was holen gegangen und nicht rechtzeitig zur arche noah zurückgekommen und hat sich schwarz geärgert dass sie weg waren/ waren einfach alle weg in ein besseres leben und ...

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Theater heute Jahrbuch 2007
Rubrik: Neue Stücke der neuen Spielzeit, Seite 162
von Andrea Koschwitz

Vergriffen
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