Alter ist nichts für Feiglinge!
Die Zukunft unserer Gesellschaft wird alt aussehen, so viel hat sich inzwischen herumgesprochen. Wer heute mit 65 in Rente oder mit Ende 50 in den Vorruhestand geht, hat in der Regel ein Drittel seines Lebens noch vor sich. Es wird in Zukunft nicht nur mehr Alte als Junge geben, sondern jeder Einzelne wird in seinem Leben auch länger alt als jung sein. Gleichzeitig verändern sich unsere Vorstellungen vom Altsein nur langsam. Noch immer gelten dreiphasige Lebensbiografien als die Norm: Jugend – Arbeitsleben und Familiengründung – Altenteil.
Doch wer länger lebt, sieht sich nicht nur den Möglichkeiten, sondern auch der Notwendigkeit ausgesetzt, sein Leben nach dem altersbedingten Abschied vom Berufsalltag unter Umständen noch einmal komplett neu zu gestalten.
Lutz Hübner versammelt in «Blütenträume» Menschen, die dieses Dilemma aus eigener Anschauung kennen. Sie sind alle über 60, gehören also einer Generation an, für die es derzeit viele Namen gibt, um eine demografische Herausforderung wenigstens per Sprache in den Griff zu kriegen: «Best Ager», «Menschen in der nachberuflichen Lebensphase» oder «Generation Silver Sex». Bei Hübner heißen sie ebenso einfach wie ...
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Theater heute Jahrbuch 2007
Rubrik: Neue Stücke der neuen Spielzeit, Seite 159
von Thomas Laue
Neue deutsche Kunst boomt in Amerika. Jedenfalls die Malerei der Leipziger Schule von Neo Rauch bis Matthias Weischer und die Düsseldorfer Fotografen um Struffsky und Co. Und nach seinem Oscargewinn versucht mit Florian Henckel von Donnersmarck mal wieder ein deutscher Autorenfilmer, Hollywood zu erobern, ohne sich dabei selbst zu verlieren. Dabei gleicht der Hype...
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Nachwuchsaut...
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