Rainer Galke; Foto: Lupi Spuma -Volkstheater
Vorschau - Impressum (01 2018)
Frank Castorf setzt am Berliner Ensemble gute Traditionen fort: Auf den siebenstündigen Volksbühnenabschieds-«Faust» folgen siebeneinhalb Stunden «Les Misérables», die an ausgewählten Wochenenden auch auf zehn Stunden anschwellen dürfen: im Bonustrack-Rausch
Das Thema wird schon viel zu lange vernachlässigt: Wie verköstigt sich ein ausgehungerter Zuschauer in der Pause? Theatertreffen-Juror Wolfgang Höbel kommt viel herum und setzt sich furchtlosen Selbstversuchen aus
Jürgen Gosch habe gar kein großes Geheimnis gehabt, nur e
ine große Liebe zum Theater und eine ebenfalls große Portion schlechten Geschmacks. Rainer Galke, der mit ihm gearbeitet hat, muss es wissen: ein Porträt des Altkrefelder, jetzt Neuwiener Schauspielers
Theater heute 2/2018 erscheint am 31. Januar
Impressum
Theater heute
Die Theaterzeitschrift
im 59. Jahrgang
Gegründet von
Erhard Friedrich und Henning Rischbieter
Herausgeber
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin
Redaktion
Eva Behrendt
Barbara Burckhardt
Franz Wille (V.i.S.d.P.)
Redaktionsbüro
Martin Kraemer
Gestaltung
Christian Henjes
Designkonzept
Ludwig Wendt Art Direction
Redaktionsanschrift
Nestorstr. 8–9, 10709 Berlin,
Telefon ...
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Theater heute Januar 2018
Rubrik: Service, Seite 80
von Red.
Theater heute Neulich meinte ein durchaus erfahrener Theaterleiter, er suche für seinen Neustart eigentlich gar keine Dramaturgen, sondern eher fitte Produktionsleiter. Was halten Sie von der Idee? Was ist Dramaturgie heute eigentlich – und wie haben sich die Arbeitsfelder in den letzten Jahren verändert?
Rita Thiele Das Stadttheater, wie ich es seit über 30...
Vielleicht hat Chris Dercon Recht, und dies ist so etwas wie die Stunde Null. An diesem Eröffnungssamstag im November ist die Volksbühne, wenn man vom Publikum absieht, erst einmal leer. So sieht also ein «besenrein» übergebenes Theater aus. Die Bar ist neben die Kasse gezogen, die Kasse in den Pavillon, das Räuberrad zum Restaurator. Büchertisch, Fassadenplakate,...
Jeden Dienstag Blutwursttag. Und hintennach Theater. Das ist ein bisschen viel Event für ein Kaff wie Utzbach – oder «Uuhtzbach», wie Bruscon den Ortsnamen auszuspucken pflegt, wohl um seine Geringschätzung dafür auszudrücken, dass es ausgerechnet ihn, den Staatsschauspieler, zum Gastspiel in den hiesigen «Schwarzen Hirsch» verschlagen hat.
Der Dorffestsaal, den...
