Mehr Gage!

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Es soll ja Künstler geben, gerade im Theater, denen Geld nicht so wichtig ist. Für sie haben die Tarifpartner, der Deutsche Bühnenverein als Arbeitgeberverband und die Künstlergewerkschaften, eine schlechte Nachricht: Es gibt ein bisschen mehr davon. Alle im Tarifvertrag NV-Bühne Versammelten – also beispielsweise festangestellte Schauspieler, Dramaturgen oder Regisseure und ihre Assistenten – dürfen sich rückwirkend ab 1. Januar 2014 über 2,95 Prozent mehr Lohn freuen, wenn sie an Bühnen oder Orchestern der Bundesländer schaffen und schöpfen.

Für ihre Kollegen an kommunalen Einrichtungen werden sogar mindestens 3 Prozent Zuwachs fällig. Prozentual noch großzügiger bedacht werden die geringer Verdienenden: Bis zu einer Monatsgage von 3.000 Euro werden pauschal 90 Euro zusätzlich fällig. So steigt die Mindest-Anfängergage von 1.650 Euro auf 1.740! Auf diese soziale Komponenten ist der Direktor des Bühnenvereins, Rolf Bolwin, sehr zu Recht besonders stolz. Er verband seine Freude mit einem nicht weiter diskreten Hinweis auf die innere Gagenge–rechtigkeit an den öffentlichen Betrieben: «Theater- und Orchestermitarbeiter sind keine Mitarbeiter zweiter Klasse, sie haben ihre ...

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Theater heute Juli 2014
Rubrik: Magazin, Seite 63
von

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