Uraufführungen
A
Ibrahim Amir
Homohalal (Theater Dresden)
Thomas Arzt
Die Neigung des Peter Rosegger (Schauspielhaus Graz)
B
Lukas Bärfuss
Frau Schmitz (Schauspielhaus Zürich)
Anna Bechstein
Paulette (a.
gon Theaterproduktion München)
Hannah Biedermann
Er – Sie – Es (Junges Ensemble Stuttgart)
Metapolis (Junges Staatstheater Braunschweig)
Bov Bjerg
Auerhaus (Deutsches Theater Berlin)
Peter Blaikner
Virginia Hill (Salzburger Landestheater)
Dirk Böhling
Lale oder Die Geschichte von Lilli Marleen (Landestheater Eisenach)
Kirsten Boie
Bestimmt wird alles gut (Junges Theater Bonn)
Katja Brunner
Man bleibt wo man hingehört, und wer nicht bleiben kann, gehört halt nirgends hin (Theater Luzern)
Oliver Bukowski
Birkenbiegen (Neue Bühne Senftenberg)
C
Nuran David Calis
Kuffar (Die Gottesleugner) (Deutsches Theater Berlin in Koproduktion mit den Frankfurter Positionen)
Istanbul (Schauspiel Köln)
Paul Claudel
Mittagswende. Die Stunde der Spurlosen (Theater Basel)
Martina Clavadetscher
Umständliche Rettung (Schauspiel Essen)
D
Lisa Danulat
Ralf – Abenteuer von 60 Minuten (Theater Dresden)
Michel Decar
Schere Faust Papier (Thalia Theater Hamburg)
John von Düffel
Martinus Luther (Theater Münster)
Ein ...
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Theater heute Jahrbuch 2016
Rubrik: 2016/17, Seite 181
von
Die Frage danach, wo für mich die Freiheit der Kunst ende und welches Beispiel aus der Arbeit im Zentrum für Politische Schönheit hierbei erkenntnisreich sei, beantworte ich hier zum vielleicht richtigen, aber unangenehmen Zeitpunkt. Der Blick auf die Grenzen der künstlerischen Freiheit ist nach innen gerichtet. Und doch ändert sich ständig die Blickrichtung. Ich...
Was keine Kunst ist, ist ja längst geklärt. Rolltreppe fahren ist keine Kunst. Wändegucken ist keine Kunst. In die Schirn gehen ist keine Kunst. So steht es, bunt auf Beton, seit 2003 groß im Frankfurter U-Bahn-Ausgang «Dom/Römer» an den Wänden, auf die guckt, wer die Rolltreppe hochfährt, um in die Schirn zu gehen. (Oder in den Frankfurter Kunstverein, ins MMK,...
Bei Shermin Langhoff hängt ein Kunstwerk von Silvina Der-Meguerditchian, auf dem steht «Dert var gelir geçer, dert var deler gider» – es gibt Sorgen, die kommen und gehen, und es gibt Sorgen, die kommen, hinterlassen ein Loch und gehen dann. Diese Löcher untersucht Yael Ronen in ihren Stücken.
Das tut sie wie eine Therapeutin, eine Schamanin, eine Vermittlerin zur...
