Abgewürgt

Stefan Kaegi «Volksrepublik Volkswagen» (U)

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Daraus hätte was werden können: Zwei ökonomische Global Player, die Volksrepublik China und der Volkswagenkonzern, haben eine gemeinsame Geschichte, und diese Geschichte wird in Szene gesetzt von einem künstlerischen Global Player, Stefan Kaegi, einem der klugen Köpfe des international gefeierten Dokumentaristen-Kollektivs Rimini Protokoll.

Kaegi ist nach China gereist und hat Interviews geführt: mit VW-Mitarbeitern, mit China-Korrespondenten deutscher Medien, mit einem Taxifahrer und einem Gebrauchtwagenhändler.

Vor allem aber hat er Hunderte Briefe und E-Mails ausgewertet, die deutsche VW-Angestellte aus China an ihre zurückgebliebenen Kollegen und Verwandten in Hannover geschickt haben. Denn es ist inzwischen 30 Jahre her, dass Volkswagen sein erstes Werk in China eröffnet hat, als erster westlicher Großkonzern überhaupt. Einer von 1.000 Chinesen hatte damals ein Auto, heute hat jeder zehnte eins – und das auch deshalb, weil VW inzwischen Jahr für Jahr rund drei Millionen Autos in China verkauft. Eine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte, deren menschlicher Komponente Kaegi auf den Grund gehen wollte. Ja, daraus hätte was werden können.

Geworden ist es am Ende ein Abend, der ...

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Theater heute Dezember 2014
Rubrik: Chronik: Hannover, Seite 57
von Tobias Becker

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