Zürich Schiffbau (Box)
Lems skeptischer Klassiker der Sci-Fi-Literatur ist in den frühen 60ern erschienen, als die Fieberkurve der Weltraum-Begeisterung einmalige Temperaturrekorde erreichte. Sein Plot ist recht simpel: Ein junger aufstrebender Wissenschaftler auf der Höhe des Forschungsstandes reist zur Solaris, einem rätselhaften Planeten, an dem sich schon ganze Wissenschaftlergenerationen die Zähne ausgebissen haben. Dessen Geheimnis ist ein großer Ozean, der offenbar tickt wie ein intelligentes Wesen, nämlich ziemlich tückisch.
Nachdem die Solaris ihre Dauerbeobachtung durch die aufdringlichen Erdlinge offenbar gründlich satt hat, wartet sie mit einem besonders hinterhältigen Trick auf. Jedem Bewohner der Station wird ein lebensecht erscheinender Neutronenhaufen von Bewacher herbeigeklont, der es in sich hat. Er stammt aus den privaten Erinnerungen der stolzen Forscher, und zwar von den eher dunkleren Flecken dort. Dem jungen Wissenschaftler Kris Kelvin beispielsweise wird seine liebreizende ehemalige Gattin Harey aufs Zimmer geschickt, die er vor zehn Jahren versehentlich in den Selbstmord getrieben hat. Nach anfänglichem Widerstreben, viel Schlafentzug und diffusen Stimmungswechseln erliegt der ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Theater-heute-Artikel online lesen
- Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Theater heute Juli 2012
Rubrik: Chronik, Seite 57
von Franz Wille
Bobby will Wahrheit. Als er sie kennt, ist sie wertlos für ihn. Bobby wird von seiner Schwester Betty gerufen, um mit ihr eine Hütte im Wald auszuräumen. Warum das nötig ist, dafür gibt sie verschiedene Gründe an. Am Ende stellt sich heraus, dass die erfolgreiche Collegedekanin einen Liebhaber, einen ihrer Doktoranden, umgebracht hat, weil er andere Frauen...
Am Tag der documenta-Eröffnung für Journalisten kursierte eine Anekdote, die – selbst wenn sie nicht ganz so stimmt – alles über die zwei Gesichter der Carolyn Christov-Bakargiev aussagt. Kurz bevor die künstlerische Leiterin der 13. Ausgabe dieser Weltkunstschau in Kassel vor hunderten Journalisten ihr Konzept erläutern sollte, drohte sie angeblich damit, die...
Auch Frankfurt tut es!
Bei der Liste der Regieausbildungen in TH 6/12 fehlte unverzeihlicherweise die Mainmetropole Frankfurt, weil sich eine ihrer Mailadressen als toter Briefkasten erwiesen hat. Hier die vollständigen – und funktionierenden – Kontaktdaten!
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst
Eschersheimer Landstraße 29–39
60322 Frankfurt am Main
Tel.: (+49)...
