Vorschau - Impressum (3/2019)
Bis zuletzt gab es Ärger mit der Technik und den Genehmigungen. Was gibt es schließlich zu sehen von der legendenumrankten «DAU»-Film-Performance um Regisseur Ilya Khrzhanovsky, die in Berliner so spektakulär gescheitert ist? Ein Besuch in Paris
Es ist einer der größten Tanker im europäischen Festivalgeschäft, allerdings gerade schwer angeschlagen: Die Wiener Festwochen müssen nach zwei desaströsen Jahren unter Tomas Zierhofer-Kin wieder auf Kurs gebracht werden.
Am Steuer: Christoph Slagmuylder
Bruno Ganz war Peter Steins Tasso, Peter Zadeks Angelo, Klaus Michael Grübers Hamlet (1982, Foto links), er war Peer Gynt, Prinz Friedrich von Homburg, Pentheus – und Hitler. Ein Nachruf auf den Ausnahme-Schauspieler
Theater heute 04/2019 erscheint am 29. März
Impressum
Theater heute
Die Theaterzeitschrift
im 59. Jahrgang
Gegründet von
Erhard Friedrich und Henning Rischbieter
Herausgeber
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin
Redaktion
Eva Behrendt
Barbara Burckhardt
Franz Wille (V.i.S.d.P.)
Redaktionsbüro
Martin Kraemer
Gestaltung
Christian Henjes
Designkonzept
Ludwig Wendt Art Direction
Redaktionsanschrift
Nestorstr. 8–9, 10709 Berlin,
Telefon 030/25 44 95 10, ...
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Theater heute März 2019
Rubrik: Service, Seite 72
von
Die Auswahl zum Berliner Theatertreffen steht fest
Es sind wieder zu wenig Regisseurinnen in der Auswahl. Viel zu wenig Theater aus kleineren Städten wie Darmstadt, Bern oder Oberhausen. Viel zu viel Postdramatik, Romane, Filme, Überschreibungen. Kaum migrantische Positionen, genauer gesagt: kein einziger Schwarzer, oder, wie die von der Social Media Abteilung der...
«unsere väter lebten angenehm. sie hatten rinder und feldfrüchte;
sie hatten salzsümpfe und bananenbäume.
plötzlich sahen sie ein großes schiff aus dem ozean emporsteigen.
dieses schiff hatte vollständig weiße flügel, die wie klingen funkelten.
weiße männer kamen aus dem wasser und sprachen worte, die niemand verstand.
unsere vorfahren ergriff die furcht; sie sagten,...
Je finsterer die Zeiten, desto lichter wurde Brechts Schreiben. In der Frühphase der Weimarer Republik gab’s diese expressionistisch hochfahrende Antibürgerlichkeit mit «Baal», da schlugen Nietzsche und Marx wie zwei Herzen in der Brechtschen Brust hart gegeneinander. Es folgten vielstimmige Großstadtbegegnungen und die Reflexe auf den stalinistischen Terror in...
