Time out of my mind
«It’s not because I’m old
It’s not the life I led
I always liked it slow
That’s what my momma said»
Leonard Cohen
In Bremen höre ich das Nordwestradio, es ist neu aufgestellt, es war mal der Kultursender hier bei Radio Bremen. Jetzt soll er immer seichter und kommerzieller geworden sein, so sagt man hier in Bremen, ich finde das nicht, aber sie spielen immer noch gute Musik, Musik, die Peter Handke gefallen würde. Und mir gefällt. Obwohl ich doch ein wenig jünger bin als Peter Handke (Handke ist Jahrgang 1942, sechs Jahre jünger als meine Mutter).
Bisweilen höre ich dort neben vielen schönen neuen Songs (die Musikredaktion ist tatsächlich noch eine Redaktion dort) einen Song von Van Morrison und denke, wo kommt das jetzt her. Den kenne ich gar nicht. Bisweilen spielen sie auch neue Songs von Bob Dylan. Welcher Sender tut das noch. Und ich ertappe mich dabei, dass ich die letzten Alben von Dylan noch gekauft, aber nicht mehr gehört habe. Bei Van Morrison ist das anders, da habe ich schlicht den Überblick verloren, wann und mit wem er welche Alben aufgenommen hat. Stimmt auch wieder nicht, man muss ja nur googeln: «Im März 2015 veröffentlichte Van Morrison eine Werkschau in ...
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Theater heute Jahrbuch 2015
Rubrik: Neue Stücke der neuen Spielzeit, Seite 178
von Michael Börgerding
Die Hip-Dichte war ganz enorm», mit diesem schönen Satz beginnt eine Theaterrezension der «Zeit» vom 2. Mai 1997. «Ja, es scheint so, als wäre Frank Castorfs Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz bei der Premiere von ‹Trainspotting› der hippeste place in town, denn so viel grünes Haar und Schwarzgewand, so viel Nach-Sartre-Existentialismus hinter den schwarzen...
Eine Freundin von mir ist einmal versehentlich ins Burgtheater gegangen. Sie hatte es mit dem Akademietheater verwechselt, und weil der Irrtum auch dem Billeteur nicht aufgefallen war, saß sie zwar auf dem richtigen Platz, aber im falschen Theater. Es dauerte ein paar Minuten, bis ihr dämmerte, dass da irgendwas nicht stimmte. Irgendwann fasste sie sich ein Herz...
Theater heute Lieber Wolfram Lotz, Paragraph 12 ihres Manifests im Jahrbuch 2014 lautete: «Im Theater ist das Gelingen des Lebens der Arbeitenden von Bedeutung, aber nicht nur dort.» Was sind die Bedingungen für das gelingende Leben eines Theaterautors?
Wolfram Lotz Ich befürchte, es gibt kein gelingendes Leben als Theaterautor, man kann als Theaterautor...
