Kein Spaziergang

24 Stunden «Unendlicher Spaß» zum Abschied von Matthias Lilienthal

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Zum Saisonschluss auch das noch: 24 Stunden «Unendlicher Spaß», eine frag­mentarische Adaption des 1545 Seiten starken Riesenromans von David Foster Wallace durch 13 Künstler und Kollektive des Berliner Kombinats Hebbel am Ufer – und eine Reise durch die «utopisch» genannte West-Berliner Architektur der 60er und 70er Jahre. 24 Stunden Theater, das heißt, Regeneration mit einkalkuliert: 48 Stunden Entzug vom Arbeits- und Familienleben, aber auch Ausfall der eigenen Leistungskraft.

Ganz zu schweigen von der angemessen gründlichen literarischen Vorbereitung, die mit gut 50 Stunden zu veranschlagen wäre. Rechnet sich das noch – und wenn ja, für wen? Und vor allem: Macht es wirklich unendlichen Spaß?

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Theater heute August/September 2012
Rubrik: Aufführungen, Seite 22
von Eva Behrendt

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