Hinweise

Theater heute - Logo

Neue Stücke

Roland Schimmelpfennig, Profijongleur paralleler Erzähl­stränge, hat nach längerer Pause ein neues Stück geschrieben. «SPAM» heißt das Drama um zwei Unglücksfälle: Eines ereignet sich unter ausgebeuteten Afrikanern beim Abbau des Handyrohstoffs Coltan, eines unter Handybenutzern, die in einem U-Bahnzug der westlichen Welt ins Verderben donnern. Die Uraufführung inszeniert der Autor am Deutschen Schau­spielhaus Hamburg.

Eine «Pa­rallelgesellschaftskomödie» nennt der in Syrien geborene Ibrahim Amir sein Ehrenmorddrama «Habe die Ehre», dessen deutsche Erstaufführung in Köln Stefan Bachmann verantwortet. Auch im benachbarten Düsseldorf gibt es Parallelgesellschaften, zum Beispiel die japanische Community, der sich das vom Fonds Doppelpass geförderte Projekt «Mori no kokyu» der freien Gruppe vorschlag:hammer am Düsseldorfer Schauspielhaus annimmt. Für das Oldenburgische Staatstheater dramatisiert Jan Neumann als Autor und Regisseur des Stücks «Übersee» fünf historische Auswandererschicksale. Und die Performergruppe Interrobang forscht gemeinsam mit ihrem Publikum in den Berliner Sophiensaelen nach der Zukunft Europas: «Preenacting Europe». Eine berühmte Parallelproblemlöserin ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Theater-heute-Artikel online lesen
  • Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Theater heute Mai 2014
Rubrik: Daten, Seite 60
von

Weitere Beiträge
Suchlauf

2./Freitag
20.15, arte: Die Spiegel-Affäre
Fernsehfilm (2013) von Johannes W. Betz, Gabriela Sperl und Stefan Aust,
mit Sebastian Rudolph, David Rott, Johann von Bülow, Max Hopp u.a., Regie Roland Suso Richter (am 7. Mai bei der ARD)

3./Samstag
20.15, 3sat: Starke Stücke beim Berliner Theatertreffen: Zement von Heiner
Müller, mit Valery Tscheplanowa, Sebastian...

Die Welt im Stück

Wie schreibt man mit zwei Menschen eine ganze Welt? Es dürfen auch drei oder vier sein, aber selten mehr als ein Dutzend. Es muss auch nicht immer gleich die ganze Welt sein, aber doch wenigstens ein wichtiger Teil davon, ein bedeutendes Problem, ein entscheidender Konflikt, eine aufschlussreiche Situation. Auf jeden Fall deutlich mehr als das Privatproblem von...

Das fehlt!

In Yer Face
Sibylle Bergs «Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen» im Berliner Gorki Theater

Ich gestehe es freimütig: Die Aussicht, im Maxim-Gorki-Theater künftig «postmigrantisches» Theater geboten zu bekommen, hatte mich nicht gerade veranlasst, vor Freude auf dem Tisch zu tanzen. Dinge, die die Silbe «post» im Namen tragen, haben sich bei näherer Betrachtung...