Deutsche Erstaufführungen
A
Miguel del Arco
Helena – Plädoyer für eine Schlampe
(Theater Biel Solothurn)
Ayad Akhtar
Geächtet (Disgraced)
(Schauspielhaus Hamburg)
Mattias Andersson
Acts of Goodness
(Theater Radebeul Landesbühnen Sachsen)
B
Alexandra Badea
Zersplittert (Schauspielhaus Graz)
Brigitte Buc
Hundswetter (Komödie am Kurfürstendamm)
C
Pamela Carter
Was wir wissen (Theater Osnabrück)
D
Nick Dear (nach Mary Shelley
)
Frankenstein (Schauspiel Essen)
Matthieu Delaporte/Alexandre de la Patellière
Das Abschiedsdinner (Theater Osnabrück)
F
Ashgar Farhardi
Le Passé – Das Vergangene
(Badisches Staatstheater Karlsruhe)
Jon Fosse
Meer (Schauspielhaus Zürich)
Paula Fox
Ein Bild von Ivan (Schauburg München)
Sofia Fréden
Königskinder (Hans Otto Theater Potsdam)
Steven Fechter
Schlangenbrut (Theater Bielefeld)
H
Jennifer Haley
Die Netzwelt (Residenztheater München)
Jonathan Harvey
Beautitful Thing (Theater der Jugend Wien)
Lillian Hellman
Puppenstube
(Hessisches Staatstheater Wiesbaden)
Michel Houellebecq
Unterwerfung
(Deutsches Schauspielhaus Hamburg)
K
kainkollektiv
Das Glitzern der Welt (Theater Dortmund)
Jonas Hassen Khemiri
≈ [ungefähr gleich]
(Thalia Theater Hamburg)
M
Duncan ...
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Theater heute Jahrbuch 2015
Rubrik: Neue Stücke der neuen Spielzeit, Seite 198
von
Den Moment, in dem Karin Bergmann zum ersten Mal begriffen hat, dass sie tatsächlich Burgtheaterdirektorin ist, kann sie genau benennen. 6. September 2014, 21.30 Uhr: Im Akademietheater ist gerade die Uraufführung von Wolfram Lotz’ «Die lächerliche Finsternis» über die Bühne gegangen. Dass die Inszenierung ein großer Wurf ist, hat kaum jemand im Saal übersehen. Und...
Aktionen wie «Die Toten kommen» des Zentrums für Politische Schönheit appellieren an die unmittelbare Wirkung von Kunst jenseits institutionell verfasster Grenzen. Es gibt hier weder individuell verfasste Autorschaften noch ein erlesenes Publikum, sondern einzig ein Pathos des Allgemeinen und der Vielen, in dem sich die Überwindung der konstitutiven...
Wir, die Gruppe George Kaplan, haben ein empfindliches Gemüt. Unsere Zeit hängt uns zum Hals raus. Seit langem schon sind wir nur noch Gespenster unserer Existenz, Fahnenflüchtige, die durch ihre Rückzugsgebiete geistern. Wie durchsichtig wir uns selbst und der Welt erscheinen, erstaunt nur noch die Unaufmerksamsten unter uns.»
«George Kaplan» ist eine ebenso...
