Auszeichnungen: Vier Fäuste für den Tanz
Schon im Jahrbuch tanz 2019 wurden «Die sechs Brandenburgischen Konzerte» zur «Aufführung des Jahres» gekürt. Im November ehrten die Theaterschaffenden die Choreografie von Anne Teresa De Keersmaeker für ihre «Gelassenheit» mit dem Deutschen Theaterpreis «Der Faust». Offensichtlich konnte sich auch die Jury der «Sog-Wirkung» nicht entziehen, die «der Einfallsreichtum zu immer wieder unterschiedlichen Konstellationen und eine durchgängig bewegte Musikinterpretation» entwickeln.
Der von den deutschen Theatern ausgelobte Preis ging in der Kategorie «Darstellerin/Darsteller Tanz» an Marlúcia do Amaral vom Ballett am Rhein, eine Tänzerin, «deren außergewöhnliche Physis, Intensität und Kraft man seit vielen Jahren vor allem in Martin Schläpfers Choreografien bewundern kann», wie es in der Begründung heißt. «Jetzt hat sie sich die eher lyrische Odette in ‹Schwanensee› erobert und virtuos interpretiert – eine Ausnahmeerscheinung, die den klassischen Rahmen herausfordert und dabei gewinnt.»
Bei der Kategorie «Regie Kinder- und Jugendtheater» kam man offenbar am Tanz nicht vorbei. Birgit Freitag (Junges Theater Bremen) bestach bei ihrem Tanzstück «Für Vier» nach Meinung der Jury durch ...
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Tanz Dezember 2019
Rubrik: Side Step, Seite 19
von
Normale Lehrer in irgendeiner Brennpunktschule wären fassungslos über so viel stille Ehrfurcht im Unterricht: In der Stuttgarter John-Cranko-Schule gibt die 80-jährige Marina Vasilieva eine Masterclass, vor dem Spiegel sitzt fast der komplette Lehrkörper und schaut zu, die Mädchen der beiden Akademieklassen kleben an den sparsamen Bewegungen und den leisen Worten,...
Deutschland
On tour
Ballet Revolución, die Tanzshow aus Kuba zwischen Ballett und Streetdance (siehe Highlights): Dortmund, Konzerthaus, 25.–29. Dez.; Bremen, Metropol Theater, 30. Dez. – 2. Jan.; Mannheim, Rosengarten, 3., 4. Jan.; Düsseldorf, Capitol Theater, 7.–12. Jan.; mehr Termine auf:
www.ballet-revolucion.de
Bolschoi Staatsballett Belarus präsentiert...
Das Verlockendste an einem Tänzerleben ist das viele Reisen. Nur mit dem eigenen Körper ausgestattet, steht einem die Welt nahezu grenzenlos offen. Es braucht nicht viel: ein Bett, etwas zu essen und zu trinken, ein Studio, um mit Gleichgesinnten zu trainieren und zu proben. Wer auf einen so freien Tänzer wie Luigi Sardone trifft, erfährt, dass er mit gerade mal...
