Brief aus Ramallah
Im Juli tritt der Sinn der Mauer zwischen Israel und dem Westjordanland in Kraft. Bis gestern galt: Ein in Jerusalem ansässiger Palästinenser konnte nach Ramallah reisen, wenn er den richtigen Pass hatte. Ein in Ramallah lebender Palästinenser hatte keine Chance, mit dem falschen Pass je die nur 16 Kilometer entfernte Heilige Stadt zu sehen. Nun gilt gleiches Recht für alle. Palästinenser können sich nicht mehr bewegen. Palästina ist dreigeteilt: in Ostjerusalem, Gaza und Westjordanland. Mit der Mauer beginnt der große Landtausch.
Israelische Siedlungen gegen Häuser, die für Palästinenser so unerreichbar werden wie die Wasserversorgung. Zwar fallen die Straßensperren innerhalb des Westjordanlands, nicht aber die Grenzübergänge an der Mauer, etwa beim Flüchtlingslager Qalandya im Süden Ramallahs. Wer aus Jerusalem kommt, überquerte hier die Grenze. Bis gestern. Die Fahrer der Kleinbusse auf der anderen Seite riefen «Ramallah! Ramallah! Ramallah!». So nannte die britische Dokumentarfilmerin Sophie Fiennes ihren Beitrag zum 25-jährigen Bestehen der bekanntesten palästinensischen Tanzkompanie El-Funoun («die Kunst»): Amateure, die nach Feierabend im Popular Art Centre von Ramallah ...
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Slowly rotating, reflecting the auditorium and yet remaining almost invisible, the huge disc immediately captures our attention. Sethzman is using the disc, placed at the left-hand side of the stage, to manipulate the dimensions of the stage. Andersson’s clear cut and precise movement language increases the stature of the dancers, making their movements as striking...
