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Beste Werke

Die immer neue Frage, was ein gutes Stück ist, beantworten ab 12.

Mai die Mülheimer «stücke 07» mit den wichtigsten deutschsprachigen Uraufführungen der letzten 12 Monate: Elfriede Jelinek «Ulrike Maria Stuart»  (Thalia Theater Hamburg), Feridun Zaimoglu/Günter Senkel «Schwarze Jungfrauen» (Hebbel am Ufer, Berlin), Dirk Laucke «alter ford escort dunkel­blau» (Theater Osnabrück), Darja Stocker «Nachtblind» (Thalia Theater Hamburg), Lukas Bärfuss «Die Probe» (Münchner Kammerspiele), Helgard Haug/Daniel Wetzel «Das Kapital» (Düsseldorfer Schauspielhaus u.a.), Martin Heckmanns «Wörter und Körper» (Schauspiel Stuttgart), Armin Petras/ Thomas Lawinky «Mala Zementbaum» (Maxim Gorki Theater Berlin).


Golf News 1

Die diesjährige Botschaft zum Welt­theatertag des Internationalen Theater­instituts kommt von Scheich Sultan Bin Mohammad Al-Quasimi, Mitglied des Hohen Rats der Vereinigten Ara­bischen Emirate und Gouverneur des Emirats Sharjah. Der Sultan sorgt sich besonders um die Schönheit: «Die treibende Kraft hinter den Kriegen, die die Menschen seit alters her heim­suchen, sind bösartige, verborgene Dinge, die die Schönheit nicht achten.

Die vollkommene Schönheit ist in ...

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Theater heute April 2007
Rubrik: Magazin, Seite 69
von

Vergriffen
Weitere Beiträge
Requiem fürs Programmheft

Theorie muss im Theater immer in Programmheften gefan­gengehalten werden, sonst würde sie den ganzen Laden auffliegen lassen. «Die Gewalt des Konsens und der forcier­ten Zusammengehörigkeit, die, wie eine Schönheitschirurgie des Sozialen, die Wurzeln des Übels und jeder Radikalität auszureißen trachtet; die jede Form der Negativität und Singula­rität einschließlich...

Auf Pointe verzappelt

Britischer Humor ist einer der bes­ten Exportartikel Englands. Die Comedy-Kultur blüht seit Jahrzehnten, und ein guter Stand-Up-Comedian hat in England Rock-Star-Status und ebensolche Einnahmen – manch einer füllte schon das Wembley-Stadion. Womit man eigentlich zufrieden sein könnte. Kurios also der Trend, dass nicht wenige Stand-Ups das Bedürfnis verspüren, sich...

Die japanische Lösung

Franz Wille«Der Häßliche» erscheint als ein ganz neuer «Mayenburg», kein ernstes Stück aus den See­lenlandschaften der Zeitgenossen, sondern eine mit trockenen Pointen durchgeschriebene, fast angelsächsische Boulevardmaschine, die schauspielerseits wenig Psychologie braucht, sich sehr ökonomisch über Plot und Pointe vorwärtstreibt. Ein Stück wie fürs Londoner Royal...