Regeln des Zusammenlebens

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 + Die Kunst des Theaters ist frei und vielleicht sogar autonom? 

Ein Bereich jenseits des instrumentellen Denkens, der Ideologisierungen, der Zwecke und Verfügungen? Gar ein Ort des Kreativen, des lustvollen Ausprobierens, Vordenkens, möglichen Scheiterns?

Aber nicht doch. Es gibt schließlich Regeln! Man muss sich zwar nicht dran halten, aber man sollte sie kennen. Schon um besser zu wissen, wogegen man verstößt. Das Jahrbuch 2006 sucht den aktuellen Stand der Bühnenregeln, egal ob am Markt, in der Kritik, auf der Bühne, im Dramatischen, auf der Straße oder beim Zusammenleben.

Der Regelpegel, jederzeit überschwemmungsbedroht und von keinem Flutwächter aufzuhalten. 

Richard Herzinger betrachtet die Regeln der Integration im deutschen Einwanderungsland; Eva Behrendt sucht Regeln, wenn das Theater auf die Straße geht; Anne Ratte-Polle, Fritzi Haberlandt, Anne Tismer und Katharina Schmalenberg reden über Berlin und seine Markt-Gesetze; 

Robin Detje vermisst die Regeln des Abstiegs; Josef Bierbichler, Christoph Schlingensief, Roland Koberg und Thomas Ostermeier denken über bessere Kritik-Regeln nach; Katharina Schüttler und Felix Goeser verkörpern die idealen Schauspiel-Regeln der ...

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Theater heute Jahrbuch 2006
Rubrik: Regeln des Zusammenlebens, Seite 4
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