Die schlampige Zahl Pi
Einer der prominentesten Vertreter der KI-Forschung ist davon überzeugt, dass der technische Fortschritt künstliche Superintelligenzen hervorbringen werde, die dann die gesamte Milchstraße bevölkern und uns Menschen weit überlegen sein würden. Für unsere Spezies würden sie sich weniger interessieren als füreinander, Menschen hätten sich als bis dato intelligenteste Lebewesen schließlich auch immer nur mit sich selbst und nicht zum Beispiel mit den Tieren beschäftigt.
Seine Aufgabe bei diesem Prozess sieht der Forscher darin, diesen Superintelligenzen den entscheidenden Entwicklungsschub zu geben, quasi ihr Geburtshelfer zu sein. Danach könne er sich zur Ruhe setzen. Aber was bedeutet das für die Menschheit? Wird Künstliche Intelligenz eine die Menschen vernichtende Weltherrschaft übernehmen? Oder wird sie uns ins technologische Elysium führen, in eine Zeit ohne Armut, Verkehrstote, Hunger, Krieg oder Klimakatastrophen?
Wohin geht der Mensch? In Konstantin Küsperts Stück «fort schreiten» hat die Menschheit trotz zivilisatorischer Erfolge, technologischer Errungenschaften und unermüdlichen Forschungsdrangs auf ganzer Linie versagt. Der Planet droht, von Menschen verschuldet, ...
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Theater heute Jahrbuch 2019
Rubrik: Neue Stücke, Seite 169
von Remsi Al Khalisi
Torsten König war das Licht in all meinen Inszenierungen an der Volksbühne. Er ist in Warnemünde mit dem Fahrrad verunglückt, am helllichten Tage, niemand hat es gesehen und konnte bezeugen, was geschehen ist. So wie ich ihn bei der Arbeit gar nicht bemerkt habe. Er hat parallel zu unseren Proben geleuchtet. Es war so selbstverständlich und erstmal unauffällig....
Man liest und hört manchmal Dinge, die einem sofort sehr einleuchten, flüchtige Spontan-Wahrheiten, an die man sich für immer erinnern möchte – und die man in der nächsten Minute aber schon spurlos vergessen hat. Dann vergehen Jahre, und plötzlich, im passendsten oder unpassendsten Moment, erinnert man sich an den flüchtigen Rest eines vor Jahren geführten...
vorwort zu den podesten
1. eigentlich traue ich mich nicht, über jemanden zu schreiben, der noch lebt, und schon gar nicht über jemanden, den ich persönlich kenne. 2. es ist so einfach, einen mann auf ein podest zu stellen, schließlich erinnert er uns ja immer an etwas oder jemanden – an all die vielen anderen männer auf podesten davor. und wenn mir etwas bekannt...
