Daten (5/2018)
Aachen, Theater
12. Albee, Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
R. Michael Helle
17. Depryck, Der Reservist – Arbeiten im 21. Jahrhundert
R. Ulrike Günther
18. Küspert, mensch maschine
R. Marion Schneider-Bast
Aalen, Theater der Stadt
4. Hintze, Wir sind die nebelfreie Stadt
R. Tina Brüggemann, Michael Flechsler und Thomas Haller
Annaberg, Eduard-von-Winterstein-Theater
10. Cohrs, Preil, Herricht und Krebs, Lachen und lachen lassen
R.
Rolf Voigt
Ansbach, Theater
5. nach Bolten-Baeckers und Lincke, Frau Luna
R. Alvaro Schoeck
Augsburg, Theater
12. Nar, Das Spiel der Schahrazad (DE)
R. Ferdi Degirmencioglu
Baden-Baden, Theater
18. Frisch, Biedermann und die Brandstifter
R. André Rößler
Bamberg, E.T.A.-Hoffmann-Theater
25. Küspert, Der Westen (U)
R. Sibylle Broll-Pape (Ruhrfestspiele)
Basel, Theater
2. Tschan, Polarrot
R. Daniela Kranz
4. Dürrenmatt, Romulus der Große
R. Franz-Xaver Mayr
Berlin, Berliner Ensemble
19. Sienknecht und Bürk, Ballroom Schmitz (U)
R. Clemens Sienknecht und Barbara Bürk
Berlin, Deutsches Theater
5. Turbo Pascal, Gala Global (U)
R. Turbo Pascal
12. Grünewald und Ensemble, Vier Tage im Juli – Blackbox G20 (U)
R. Gernot Grünewald
Berlin, Maxim Gorki Theater
25. Erpulat, Lö Bal ...
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Theater heute Mai 2018
Rubrik: Daten, Seite 63
von
Unser Leben wird in ein Vakuum gesaugt», stellt Idil Baydar auf der Bühne des Hamburger Schauspielhauses fest und lümmelt sich in einem samtroten Plüschthron zurecht. «Das entsteht», analysiert sie sich gedankenscharf durch Elfriede Jelineks jüngsten Text «Am Königsweg», «wenn für uns nichts mehr übrig und alles auf der anderen Seite ist, wo feiste Ärsche die Wippe...
Eigentlich war für diesen Abend eine echte Gemeinheit geplant: Zur solidarischen Frauenaktion sollten Zuschauerinnen auf die Bühne gebeten werden, um ohne Ansage und händchenhaltend Teil eines Reenactments des perfiden #125- Dezibel-Videos zu werden, in dem hübsche, junge, weiße Frauen in #MeToo-Pose darum flehen, die Grenzen dichtzumachen, damit sie endlich...
«Wir fallen uns selber zur Last und verstricken uns in uns selbst und ersticken daran fast», heißt es einmal in dem Langgedicht «Brandneue Klassiker» von Kate Tempest. Und das könnte auch das Motto für ihr Theaterstück «Wasted» sein: Drei junge Menschen, die nichts mit sich selber, ihren Körpern und Gefühlen, ihren Sehnsüchten und Verfehlungen anzufangen wissen,...
