Premieren im Dezember / On tour
Aalen, Theater der Stadt
1. Wilson/Waits/Burroughs,
The Black Rider
R. Danielle Strahm
Altenburg/Gera, TPT
6. Becker/Stengele,
Ayana Rabenschwester
R. Bernhard Stengele (in Altenburg)
6. nach Hauff, Das kalte Herz
R. Frank Voigtmann (in Gera)
Annaberg, Eduard-von-
Winterstein-Theater
1. Schnitzler, Der Reigen
R. Gerald Gluth-Goldmann
Basel, Theater
1. nach Goethe, Die Leiden des jungen Werther. I’m a story backwards told
R.
Thom Luz
13. Altes Testament, Moses (U)
R. Simon Solberg
Bautzen, Volkstheater
2. nach Grimm, Dornröschen
(Puppenspiel)
R. Therese Thomaschke
8. Ebel, Ox & Esel
R. Nils Düwell
Berlin, Deutsches Theater
9. Büchner, Lenz
R. Lilja Rupprecht
13. Shakespeare, Coriolanus
R. Rafael Sanchez
Berlin, Maxim Gorki Theater
4. von Trier, Idioten
R. Michael Schweighöfer
Berlin, Renaissance-Theater
14. Fischer/Schäfer,
Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre
R. Torsten Fischer
Berlin, Schaubühne
14. Gorki, Sommergäste
R. Alvis Hermanis
Bern, Konzert Theater
9. Camenisch, Ustrinkata (U)
R. Maria Ursprung
15. Lenz, Der Goalie bin ig (U)
R. Till Wyler von Ballmoos
Bochum, Schauspielhaus
1. Goldoni, Der Diener zweier Herren
R. David Bösch
5. nach Getto, Fickende Fische (U)
R. Martina van Boxen
8. Hübner, ...
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Theater heute Dezember 2012
Rubrik: Daten, Seite 59
von
Wer möchte in dieser Haut stecken? Die etwas über 50-jährige Ich-Erzählerin in Friederike Mayröckers «Reise durch die Nacht» kreist weitgehend formlos um einen toten Vater, zwei möglicherweise früh verstorbene Kinder, diffuse Erinnerungsblitze, Probleme mit dem Erzählen wie mit dem Handeln, ihre panisch betriebene «Schreibarbeit», eine unverzichtbare, dabei...
Der Ruhm der frühen Jahre hat Käthe Reichel zeitlebens nicht losgelassen. Mit 24 Jahren an Bertolt Brechts gerade entstehendes Berliner Ensemble engagiert, 1952 das Gretchen im «Urfaust», später im «Kaukasischen Kreidekreis» und «Guten Mensch von Sezuan» und wohl auch Brechts letzte Geliebte. Die kleine Frau mit der hellen Stimme und (oft) Baskenmütze umgab immer...
Die Geschichte beginnt an einer tristen Currywurstbude, die Bühnenbildnerin Maria-Alice Bahra mit schönem Realismus auf die Bühne des Großen Hauses in Hannover gebaut hat. Davor lungern die üblichen Verdächtigen, unsichtbare Gestalten, die Balladensänger der Straße, deren Antlitz man sofort vergisst, wenn man ihnen doch einmal zufällig in die Augen blickt.
Alles...
