Ökonomie und Ästhetik oder Eine deutsche Eselei
Seit mindestens 20 Jahren werden die Zuschüsse der Theater seitens der Kommunen gekürzt. Die beiden zentralen Folterinstrumente sind fehlender oder mangelhafter Ausgleich von Tariferhöhungen und fehlender Inflationsausgleich. Für die Träger haben diese Maßnahmen den Charme, dass sie oft unterhalb der öffentlichen Wahrnehmungsschwelle bleiben. Hinzu kommt die empörende Unsitte, dass die Kommunen und Länder als Arbeitgeber Tariferhöhungen zustimmen, ohne sie bezahlen zu müssen.
Aber es gibt auch Maßnahmen oberhalb der Wahrnehmungsschwelle: Theaterschließungen, Fusionen, Spartenschließungen, rabiate Kürzungen in Millionenhöhe etc. Und wenn wieder einmal ein Intendant entnervt hinschmeißt, steht – Theater ist auch ein Markt – schnell ein anderer bereit, der im Tal der Tränen neuen Optimismus verbreitet. Er tauscht das alte Ensemble gegen ein jüngeres, kleineres und preiswerteres aus und verheißt in der Euphorie seines Neubeginns eine glückliche Zukunft.
Die Krise der Kommunen
Man kennt solche Entwicklungen auch aus anderen Branchen, sobald sie in die Krise geraten: Mal ist es die Automobilindustrie, mal die Solarbranche. In letzter Zeit sind es vor allem die Printmedien: ...
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Theater heute Jahrbuch 2013
Rubrik: Freiraum Theater!, Seite 29
von Joachim Lux
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Für Fritz Kater bedeutet Schreiben nicht nur die Entwicklung neuer Verfahren der Anordnung und Bearbeitung von Wortmaterial, sondern immer eine besondere Art des Verdichtens, des Zuspitzens eigener Wahrnehmung von Wirklichkeit.
«5 morgen», sein neuer Text, schildert eine Welt, in der das Effizienz-Dogma nicht nur die Märkte, sondern vor allem das Menschenbild mit...
A
April De Angelis
Jumpy (Ernst Deutsch Theater Hamburg)
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Alan Ayckbourn
Bürgerwehr (Theater Münster)
B
Kjetil Bang-Hansen nach Lothar-Günther Buchheim
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Attila Bartis
Meiner Mutter, Kleopatra (Landestheater St. Pölten)
Sarah Berthiaume
Yukonstyle (Tiroler Landestheater Innsbruck/Theater...
