Martin Müller-Reisinger (Der Wirt) und Hartmut Stanke (Bruscon, der Theatermacher); Foto: Birgit Hupfeld

Freiburg: Stänkern und stümpern

Thomas Bernhard «Der Theatermacher»

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Jeden Dienstag Blutwursttag. Und hintennach Theater. Das ist ein bisschen viel Event für ein Kaff wie Utzbach – oder «Uuhtzbach», wie Bruscon den Ortsnamen auszuspucken pflegt, wohl um seine Geringschätzung dafür auszudrücken, dass es ausgerechnet ihn, den Staatsschauspieler, zum Gastspiel in den hiesigen «Schwarzen Hirsch» verschlagen hat. 

Der Dorffestsaal, den Kaspar Zwimpfer ins Freiburger Kleine Haus gebaut hat, ist allerdings auch das Negativ einer Renommierbühne.

Blinde Scheiben, speckige Täfelei, morsche Falttür, ein modriges Podest, draußen grunzen gierig die Säue, drinnen schweigt feindselig der Wirt (Martin Müller-Reisinger), und wenn Hartmut Stankes Bruscon den angefeuchteten Finger in die Luft hält, dann stellt er rasch verächtlich fest, sein Finger trocknet nicht. Nicht in dieser Provinzschwüle. 

Dass «Der Theatermacher» von Thomas Bernhard einmal so klassisch auferstehen könnte, wie ihn Intendant Peter Carp im Mai zum Abschied aus Oberhausen und jetzt am Theater Freiburg eingerichtet hat, ist eigentlich schon die größte Überraschung, die die Inszenierung fürs Publikum bereithält. Vom ersten Moment an dünstet das Stück den Stallgeruch von Thomas-Bernhard-Stücken der ...

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Theater heute Januar 2018
Rubrik: Chronik, Seite 64
von Stephan Reuter

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Kathleen Rupp
Schütz
Inga Römmelt
Falckenstein
Sarah
Leon
Manu (Claire) Cordsen,
Mutter von Sarah
Lars Mollenhauer, Vater von Leon

 

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Ronald Okay.
Haben sich alle beruhigt?
Ja?
Pause.
Dann reden wir jetzt darüber. Wir reden jetzt darüber, wieso man solche Wörter nicht gebrauchen sollte. Wahrscheinlich wisst ihr es eh. Oder etwas in euch weiß...

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