Die großen und die einfachen Fragen
Eigentlich ist alles ganz einfach: Karla verschwindet, als sie noch etwas Käse für die Pizza kaufen geht. Wochen später stellt sich heraus, dass sie tot ist, eingebrochen und ertrunken im vereisten Fluss. Ob Unfall, Selbstmord oder Mord, bleibt offen. Ein paar sehr ungefähre Motive liegen auch herum, wie sich so langsam herausstellt. Die Dreiecksbeziehung in der Wohngemeinschaft zwischen Karla, ihrem Freund Vlado und dessen (Ex?-)Freundin war vielleicht nicht ganz so offen und freundschaftlich wie behauptet. Im Hintergrund west auch noch deren Schwester.
Hinzu kommt ein Kapitel Migrationshintergrund: Der Freund und das Geschwisterpaar stammen aus Ex-Jugoslawien und fahren gern dorthin zurück, um die Großeltern am Meer zu besuchen. Das muss aber nichts bedeuten, vielleicht war alles nur ein dummer Zufall oder eine ganze Kette davon.
Mehr geschieht nicht in Maria Milisavljevics «Brandung», doch die Rätsel werden gründlich umkreist. Allein die Familienverhältnisse brauchen mindestens eine Stunde bis zur Entflechtung, die auch keine letzte Gewissheit bringt. Hauptverursacher für den Mystery-Schleier ist die Erzähltechnik der Autorin, die mit drei Figuren operiert – Ich, Sie und Er –, ...
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Theater heute Februar 2014
Rubrik: Aufführungen, Seite 21
von Franz Wille
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Ich sein oder lieber nicht Ich sein, das ist täglich die Frage. Für Schauspieler intensiver noch als für gewöhnliche Privatlebendarsteller. Immer geht es auf der Bühne darum, wie viel ich öffentlich von meiner Person preisgebe. Man muss kein Strasberg-Schüler sein, um zu ahnen, dass man seine Intimsphäre nicht ungefährdet ausräubert, um in die nächste Rolle zu...
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4. Delaporte/de La Patelliére, Der Vorname
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22. Heløe, Man ist auch der, der man werden kann
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7. Heine, Deutschland. Ein Wintermärchen
R. Bernhard Stengele
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6. Müller/Misiorny, Zwei wie Bonnie und Clyde
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16. Hild,...
