Die Welt von hinten wie von vorne
Das Stück
Felicia Zeller
Die Welt von hinten wie von vorne
© henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag Berlin GmbH 2013
PERSONEN
Klaus Klausen
(Kreativ-Geschäftsführer von MOVER UND SHAKER UND PARTNER Deutschlands größter PR-Agentur)
Transparenz ist für uns ein wichtiges Konzept
Jedoch nicht
Als standardisiertes Dogma
Sandra Ardnas
(Direktorin Kreation und Strategie)
Meine Umweltkampagne für Deutschlands größten Automobilhersteller
War nichts anderes
Als ziemlich große Kunst
trong>Mitarbeiter Dirk
(Mitarbeiter im Bereich Kreation und Strategie)
Als Grenzgänger zwischen Politik und Beratung
Verfüge ich nicht nur über exzellente Kontakte
Sondern auch über ein tiefes Verständnis beider Welten
Mitarbeiter Ralf
(Mitarbeiter im Bereich Kreation und Strategie)
Die Einhaltung der demokratischen Spielregeln
Sowie die Achtung der demokratischen Grundordnung
Bilden die Voraussetzung für den Wettstreit um die besten Ideen und Konzepte
Mitarbeiterin Camilla
(Produzentin von Deutschlands beliebtestem Polittalk DARÜBER MÜSSEN WIR REDEN produziert von MOVER UND SHAKER UND PARTNER-Spin-Off CamillaTiVau)
Eine persönliche Geschichte erzählen
Die eigenen Kinder als Zeichen der Kontinuität
Nächste Folie
HANDLUN ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Theater-heute-Artikel online lesen
- Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Theater heute November 2013
Rubrik: Das Stück, Seite 99
von
Er war nicht mal siebzehn Jahre alt, als er in seiner rumänischen Heimatstadt Botosani im September 1981 mit Kreide einen Aufruf an die Mauer des Kulturhauses schrieb: «Bürger, es geht um Recht und Freiheit in unserer Gesellschaft.» Die Securitate nahm 40.000 Schriftproben, um Mugur Calinescu zu ermitteln. Zwei Jahre später erkrankte er an Leukämie, und dafür...
Weißt du womit ich mich neuerdings beschäftige?», fragte ein Freund, der für ein Moskauer Theaterfestival arbeitet. «Ich schreibe den Eingeladenen. Ich überrede sie, nach Moskau zu kommen. Der eine ist schwul, und ein anderer auch … Ich muss denen erklären, dass man dafür in Russland weder verprügelt noch eingesperrt wird, und dass wir hier nicht alle homophob...
Denn schnell und spurlos geht des Mimen Kunst» – den Klang der Stimme, die diese Worte sagte, habe ich noch im Ohr, es war wie eine Urteilsverkündung, jedoch ohne Revision – «dem Mimen flicht die Nachwelt keine Kränze …». Und doch wandelte sich die apodiktische Haltung in eine Verheißung: «Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst.»
Walter Schmidinger sprach...
