Notizen

Theater heute - Logo

Gute Werke!

Sieben neue Stücke, die wichtigsten deutschsprachigen Uraufführungen der letzten zwölf Monate, zeigen ab 13. Mai wieder die Mülheimer Theatertage.

Ausgewählt wurden in diesem Jahr aus etwa 150 Werk-Premieren: Händl Klaus «Dunkel lockende Welt» (Münchner Kammerspiele), Elfriede Jelinek «Babel» (Burgtheater Wien), Gert Jonke «Die versunkene Kathedrale» (Burgtheater Wien), René Pollesch «Cappuccetto Rosso» (Volksbühne Berlin, Prater/Salzburger Festspiele), Moritz Rinke «Café Umberto» (Bremer Theater), Kathrin Röggla «Draußen tobt die Dunkelziffer» (Maxim Gorki Theater Berlin), Andres Veiel, Gesine Schmidt «Der Kick» (Maxim Gorki Theater Berlin/Theater Basel). Vertreten sind damit in erfreulicher Viel-falt zahlreiche Facetten des Dramatischen – das Figurendramatische, das Sprachflächendramatische, das Diskursdramatische, das Dokumentardramatische, das Sprachspielerdramatische. Und dabei alles hochdramatisch! 

 

.....Bessere Werke?

Ab 2008 übernimmt Marie Zimmermann als Nachfolgerin von Jürgen Flimm die RuhrTriennale. Die derzeitige Schauspieldirektorin der Wiener Festwochen, zuvor langjährige Stadttheaterdramaturgin und Leiterin der Theaterformen in Braunschweig/Hannover, ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Theater-heute-Artikel online lesen
  • Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Theater heute April 2006
Rubrik: Magazin, Seite 77
von

Vergriffen
Weitere Beiträge
Delmenhorst, unter 1 Grad

Winterlager 1634, inmitten des Dreißigjährigen Krieges. Wallenstein, des Kaisers oberster General, lässt sein Heer rasten, anstatt dem schwedischen Feind nachzusetzen. 

Am Hof zu Wien wächst das Misstrauen gegen ihn. Vier Jahre zuvor, auf der Höhe seiner Macht, hatte der Kaiser Wallenstein seine Gunst entzogen, ihn aber später notgedrungen reaktiviert. Seither ist...

Wir sind Faust!

Wenn es stimmt, dass Gewerkschaftler vor allem da gerne streiken, wo es die Gesellschaft am härtesten trifft, dann dürfen sich die Theater im Grunde gratulieren, sind sie doch neben der Müllabfuhr im Ländle derzeit das beliebteste Angriffsziel von Arbeitskampfmaßnahmen (siehe S. 76 f). Anscheinend verspricht man sich dort, wo staatlich organisierter Kunstbetrieb...

Das Theater bin ich

Achtung, das war gerade ein echter Theaterskandal. Tage-, nein wochenlange Aufregung, jeden Morgen neue Aufmacher und Kommentare, Reden und Gegenreden in den Feuilletons, plötzlich hatte jeder wieder eine Meinung. Und die Folgen sind noch gar nicht absehbar. Möglicherweise steht das gesamte deutschsprachige Regietheater zur Disposition. Sogar die «Bild»-Zeitung war...