wachablösung
Als Marianne Kruuse 1985 ihre Bühnenlaufbahn beendete und ins pädagogische Fach wechselte, ging Gigi Hyatts Stern am Himmel des Hamburg Ballett gerade auf. Nun gibt es wieder eine Stabübergabe zwischen beiden – diesmal im Schulfach.
Gigi Hyatt,
vor 15 Jahren haben Sie Ihre Tanzkarriere beendet, sind in die USA gegangen, wo Sie zuletzt das Georgia Ballet und dessen Schule in Atlanta geleitet haben. War die räumliche Distanz notwendig, um den beruflichen Wechsel zu vollziehen?
Gigi Hyatt: Nicht jeder Schritt war geplant.
Es war jedenfalls der richtige Moment, um die Karriere zu beenden. Ich ging nach Amerika, um dort meine Tochter aufzuziehen. Dann habe ich festgestellt, dass ich gern unterrichte. Eins kam zum anderen. Nun bin ich wieder hier. Rückblickend war es der richtige Weg.
Würden Sie generell von sich sagen, dass Sie nicht vorausplanen?
Gigi Hyatt: Eigentlich bin ich der Typ Mensch, der die nächsten Tage und Wochen festgelegt haben möchte. Inzwischen weiß ich aber auch, dass man, wenn die Dinge anders kommen, sie mit neuen Augen betrachten muss, um sagen zu können: Okay, das ist jetzt richtig.
Haben Sie Kontakt zu John Neumeier gehalten?
Gigi Hyatt: Ich habe versucht, alle zwei ...
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Tanz Februar 2013
Rubrik: praxis, Seite 68
von Irmela Kästner
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