Vorschau
im januar: demis volpi______
Vor einem Jahr hat man ihm noch den «Tanzpreis Zukunft» zuerkannt. Inzwischen ist Demis Volpi längst in der Gegenwart angelangt und kündigt mit einem «Nussknacker» für das Ballet Vlaanderen und einer «Salome» für das Stuttgarter Ballett gleich zwei abendfüllende Großproduktionen für die laufende Spielzeit an: ein Arbeitspensum, bei dem einem angst und bange werden könnte.
Doch der Argentinier, seiner Jugend zum Trotz seit 2013 Hauschoreograf in Stuttgart, schreckt vor keiner Herausforderung zurück und lässt keine Gelegenheit verstreichen, seine Kreativität auszutesten. Inzwischen hat er sogar mit
«Fetonte» von Niccolò Jommelli seine erste, nicht eben einfache Oper inszeniert.
im februar: biennale tanzausbildung______
Zum 5. Mal treffen sich Tanz-Lehrende und -Studierende, Künstler und Wissenschaftler – diesmal zum Thema «Feedback und Reflexion». Gastgeber ist das Zentrum für Zeitgenössischen Tanz der Musikhochschule Köln, dem Vera Sander vorsteht. Zum Auftakt gibt es zwei Aufführungsabende aus den Akademien, am Ende ein Symposion rund um die Frage aller Fragen: Wie sieht zeitgemäße Ausbildung aus, wenn Austausch und wechselseitiges Lernen die ...
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Tanz Dezember 2015
Rubrik: Vorschau, Seite 80
von
Für seinen Einstand am Staatstheater Braunschweig hat sich Gregor Zöllig, zuvor lange in Bielefeld tätig, eine Vorgruppe bestellt. Urs Dietrich, einst lange in Bremen tätig, hat ihm einen Meteoriten aus Pappmaché mitgebracht, der gefährlich über den Tänzern schwebt, um zu zeigen, was ein wahrer «coincidance» ist. Es sei ein Zufall, dass die Erde am Abend der...
In Damaskus erfreute sich ein zart schmelzender Schokoladenkeks besonderer Beliebtheit. Sein Hersteller gab ihm den Namen «Dance». Dieses Produkt einer Firma namens Katakit, die nicht zufällig so ähnlich klingt wie ein Keksriegel bei uns, war einmal die süßeste Versuchung am Fuß des steilen Schlossbergs in der syrischen Hauptstadt. Oben vom Berg herab versucht...
Ballettzentrum Hamburg, Samstagnachmittag, Büro John Neumeier: Der Choreograf sitzt hinter dem Schreibtisch und seufzt. Zu viel zu tun, zu viele Reisen, zu viele Anfragen … zu viel von allem eben. Außer davon: Proben mit einem Weltstar, mit Alessandra Ferri. Zu «Duse», einer kaleidoskopischen Phantasie über die italienische Schauspielikone (1858 – 1924), die das...
