un yamada

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Die Tänzerin und Choreografin hat sich schon länger einen Namen gemacht, vor allem in Japan und im asiatischen Raum. Aber auf dem internationalen Parkett ist sie ein Neuling, wobei die Auszeichnungen, die sie in letzter Zeit bekommen hat, künftig hilfreich sein dürften. Un Yamada hat eine Ausbildung in Gymnastik, Ballett und Butoh vorzuweisen. Klein von Statur, dabei aber kraftvoll, machte sie sich ab 1998 als Solotänzerin einen Namen. Bald knüpfte sie Verbindungen zu Musikern, Bildenden Künstlern, Schriftstellern, um disziplinübergreifend und innovativ zu arbeiten.

Zudem experimentierte sie mit verschiedenen Bewegungsrichtungen jenseits etablierter Tanzstile. 

Nach einem Forschungsaufenthalt im Ausland gründete Un Yamada 2002 ihre eigene Kompanie. Inzwischen hat sie mehrere aufsehenerregende Produktionen erarbeitet, darunter eine hochenergetische Version von «Le Sacre du printemps» (2013), eine Duett-Fassung von Kurt Weills «Die sieben Todsünden», ein weiteres Duo namens «amness», das sie 2011 mit Fumiyo Ikeda inszenierte.

Im gleichen Jahr brachte Un Yamada das vielbeachtete Solo «Dictée» heraus, das auf der Autobiografie der koreanisch-amerikanischen Künstlerin Theresa Hak Kyung ...

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Tanz Jahrbuch 2015
Rubrik: die hoffnungsträger, Seite 183
von Akiko Tachiki

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