The place: resolution!
Vor 40 Jahren, 1969, eröffnete Robin Howard eine Scheune für den Tanz, The Place in London. Heute zählt sie zu einer der Geburtsstätten des zeitgenös-sischen Tanzes und betreibt seit 20 Jahren auch ein Forum für Neuent-deckungen. Noch bis zum 20. Februar findet hier eine Tanzplattform der Superlative statt, «Resolution! 2010». Nahezu jeden Tag werden hier drei Stücke pro Abend gezeigt: Für 106 Künstler ein hartes Brot, das zum Auffallen, zum Unterscheiden, zum Bessermachen zwingt.
Nach 20 Jahren
die Bilanz: 1600 Choreografen und Kompanien haben hier erste, zweite
und dritte Schritte versucht.
theplace.org.uk
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Mit flügelartig ausgebreiteten Armen springen die Tänzer hoch ins Licht. Geblendete Falter, gefangene Freiheitssucher, eingeschnürt in gefältelte Korsette wie fahle Zwangsjacken. Itzik Galili erzählt als Gastchoreograf des Balletts Kiel seine «Different Stories» vornehmlich im Dunkeln. Weiße Scheinwerferstrahlen von schräg oben oder von der Seite, ausgeklügelt...
María Muñoz und Pep Remis sind Mal Pelo. Pünktlich zum 20-jährigen Bestehen erhielt die für ihren schwermütigen, hoch musikalischen Tanzstil bekannte Kompanie aus Barcelona den Tanzpreis des spanischen Kulturministers.
Die ideale Leserin, der ideale Leser kommt herum in der Welt, spielt sicher auf der Klaviatur sozialen Verhaltens und hat einen Hang zum Mondänen. Das jedenfalls suggerierte die Zeitschrift «Der Tanz», die in ihrer ersten Ausgabe mit der Aufforderung für sich wirbt: «Verlangen Sie überall, in Klubs, Cafés, Hotels und Lesezimmern, die Monatsschrift ‹Der Tanz›». Die...
