Tchekpo Dan Agbetou
Tchekpo Dan Agbetou lernte zunächst in seiner Heimat Benin/Westafrika den traditionellen Tanz, kam als Jugendlicher nach Frankreich und studierte Modern und Jazz in Paris und New York, u. a. am Alvin Ailey Dance Theater, Steps on Broadway, New York und entwickelte seinen sehr eigenen Stil in Modern Jazz und zeitgenössischem Afrikanischen Tanz. 1991 gründete er seine eigene Kompanie in Frankreich und kam 1995 nach Deutschland, wo er in Bielefeld das Zentrum für Tanz + Kreativität DansArt eröffnete.
Das aktuelle Tanzstück «Resto» wurde in Kooperation mit Cie Tchétché (Elfenbeinküste) produziert. 2002 übernahm er die künstlerische Leitung des jährlichen Tanzfestival Bielefeld. Im September 2005 vergrößerte er sein Tanzzentrum DansArt Tanznetwork auf 1400 qm und eröffnete zusätzlich ein privates Theater mit 200 Plätzen.
Was unterrichten Sie? Modern Jazz und zeitgenössischen Afrikanischen Tanz. Der Tanz im Allgemeinen ist für mich nicht nur eine Frage der Technik, es ist vor allem die Freiheit jedes Einzelnen selbst und die Emotion. Man sollte niemals vergessen, dass jeder Mensch zwei Persönlichkeiten in sich trägt, die feminine und die maskuline Seite. Wenn wir tanzen, sollten ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Warum zieht das Tutu einen magischen Kreis um jede Ballerina? Ist es der verkürzte Reif-rock jener Mode in Versailles und das Urbild der Haute Couture zugleich? Denn warum wohl entwarfen Designer wie Jean-Paul Gaultier und Christian Lacroix ganze Tutu-Kollektionen fürs Prêt-à-porter? Welchen Eindruck bestärkt das Tutu beim Anblick einer Tänzerin? Und warum hat...
«Ich kann nicht anders», sagt der nackte Mann im roten Sessel. Sein Haupt ziert eine goldene Krone. Adam (Matthias Hartmann) hat den Thron der Männlichkeit bestiegen. Eva (Nancy Woo), deren Blick nicht nur die Sonnenbrille trübt, legt sich trotz ihrer Blöße auf den kalten Betonboden. Das Salzlager der ehemaligen Kokerei der Zeche Zollverein in Essen ist ein...
Freaks and fairies; water, earth or airborne man-beasts; woolly cave men and camp Adonises people are inhabiting the superbly visual, dark, endearing and sweetly magical world of “Tricodex” (see ballet-tanz 05/04). Set to bold, brassy contemporary circus music, it is decorative and playful in the last of Philippe Decouflé‘s exuberant trilogy of works based upon the...
