Tanzvideos im web
Die fleißigsten Produzenten von Tanzvideos sind derzeit Walter Bickmann und Doris Kolde. Seit einem Jahr stellen sie auf tanzforumberlin.de kostenlos nahezu alle Trailer aktueller Berliner Inszenierungen ein, geordnet nach Spieldatum. Schnell lässt sich bei diesem Non-Profit-Projekt erkennen, welche der täglichen Produktionen in der Hauptstadt man wirklich sehen will. Das Archiv ist enorm: dank Berserkerarbeit und trotz fehlender Zuwendungen. Seit Jahren fördert der Berliner Senat das Mime Centrum für die laufende Videodokumentation Tanz.
Die Unterstützung eines weiteren Infrastrukturprojekts im Bereich Videodokumentation scheint ausgeschlossen. Die beiden leben von Filmaufträgen der Tanzszene.
kultiversum.de heißt die neue Website, auf der auch ballet-tanz zu finden ist – mit einem Volltextarchiv der vergangenen Ausgaben, der Frühkritik jüngster Produktionen, mit immer neuen, sehenswerten Videos, hunderten Beiträgen aus der Leser-Community und von den Kollegen aus den Schwesterredaktionen. Reinschauen, mitmachen!
dancemedia.com gehört einem Verbund amerikanischer Tanzmagazine. Die Website verspricht, dass die Redakteure monatlich die besten Tanzvideos loben. Nach Anmeldung lassen ...
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Es gibt ein letztes und ein allerletztes Mal. Da trat Agnes Oaks mit ihrem Ehemann und Tanzpartner Thomas Edur bei einer winterlichen Abschiedsgala im Sadler’s Wells auf. Sie tanzten die berühmten Szenen aus ihrem Repertoire, und ihre jubelnde Anhängerschaft lag ihnen zu Füßen. Im Sommer traten sie wieder auf, nun in «Les Sylphides» als gastierende Erste Solisten...
Einen «Regenbogen der Gefühle» verspricht Tomasz Kajdanski mit seinem Debüt am Anhaltischen Theater. In Eisenach von Erfolg verwöhnt, hat er sich hier nun «Lulu» nach Frank Wedekind ausgesucht. Der Neoklassik Gonzalo Galgueras und den spektakulären Inszenierungen von Gregor Seyffert, seinen Vorgängern, lässt er düster dramatisches Tanztheater folgen. Mit Sinn und...
Rolf Borzik und das Tanztheater von Pina Bausch sind Gegenstand der Ausstellung des Deutschen Tanzarchivs in Köln «Eine Nacht bei den Krokodilen». Der Bühnen- und Kostümbildner, der auch der Lebensgefährte der Choreografin war, hat ihr Werk auf kongeniale Weise geprägt, bevor er 1980 mit nur 35 Jahren starb. «Borziks Bühnenbilder waren nie Selbstzweck, nie...
