Tanzplan Deutschland
Der Tanzplan vor Ort nahm eine entscheidende Wende, als das Kuratorium mit der Bundeskulturstiftung die Idee entwickelte, nicht eine künstlerische Leitung einzusetzen, sondern die vorhandenen Mittel dafür zu benützen, um die Kommunen und die Länder in die Pflicht zu nehmen. Von diesem Moment an gewann der Tanzplan eine einzigartige kulturpolitische Dynamik. Tatsächlich haben sich in einem Dutzend deutscher Städte nicht nur die Tanzszenen neu organisiert, es haben auch die Gespräche mit der Politik eine neue Qualität gefunden.
Der vor allem von Hortensia Völckers begonnene Prozess der Projektentwicklung in den einzelnen Städten entfaltete dabei bereits im Vorfeld eine große Wirkung auf die Selbstdefinition von Tanzszene und Kulturpolitik. Bemerkenswert war, dass kein einziges Projekt auf den Aspekt der Vermittlung von zeitgenössischem Tanz verzichtete. Der Aspekt der Vermittlung, ob pädagogisch in Schulen und Hochschulen, ob theoretisch an Universitäten oder für ein Publikum oder künstlerisch für junge Choreografen, rückte vollständig ins Zentrum des Tanzplans. Dabei entstanden in den einzelnen Städten unterschiedliche Schwerpunkte. In Hamburg und Potsdam ist der Ausgangspunkt ...
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Während sieben Seiten flieht Stefano vor dem «K», haiähnliches Monster und Schrecken aller Fischer. Auf der achten Seite erst, viele Jahrzehnte später und bereit, dem Tod in die Augen zu schauen, stellt Stefano fest, dass das Ungetüm bloß Gutes will: ihm eine Perle schenken. Sein ganzes Leben lang glaubte sich Stefano bedroht und verfolgt. Zu Unrecht. Diese Parabel...
Draußen vor den großen Sichtfenstern fegt der Wind und weint der Himmel, drinnen im Project Space der Kunsthalle Wien ist es unheimlich warm. Aus Lautsprecherboxen quäkt Hitlers Stimme eine Hetzrede gegen das Judentum. Das Publikum schwitzt ein wenig, während der südafrikanische Performer Steven Cohen mit zwei phallischen Miniaturkameras seinen Körper untersucht....
