«tanz» im april

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Die wichtigsten Themen:

Titel
Die Unterwerfung des Körpers unter die Macht eines anderen verbindet erotische Praktiken und die Kunst der Choreografie. Dieser Intimität des Tanzes gehen die Künstler von «schwelle 7» nach, mit «Spiel, Zauberei und sanftem Wahnsinn». Weiter

Menschen: Jean-Christophe Maillot - Wie frei ist der Tanz?
Der Direktor der Ballets de Monte-Carlo über die Tabubrüche der Ballets Russes, Nicolas Sarkozy beim Sex und die Freiheit des Choreografen.



Traditionen: Kein «Sohn der Luft» - Hans Werner Henze
Der Komponist Hans Werner Henze ist Hauptdarsteller bei «Ruhr.2010». Wie kein zweiter Vertreter des Neuen Musik beschäftigte er sich mit dem Ballett, schuf zahlreiche Kompositionen für den Tanz. Henzes Wegbegleiter waren die Großen der Vergangenheit: Tatjana Gsovsky, Luchino Visconti, Dore Hoyer oder Jean Cocteau.

Praxis: Tänzer in der Reha
Getestet: Das Ballett am Rhein ließ sich in einem Rehabilitationszentrum auf seine Fitness untersuchen. Zweck der Übung: zu beweisen, dass Tänzer Leistungssportler sind, damit sie gesetzlich endlich ein Recht auf Verletzungsprävention erhalten.


Service
Alle wichtigen Premieren im April im Überblick sowie Programmtipps fürs Fernsehen.

Außer ...

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Tanz April 2010
Rubrik: Vorschau, Seite 81
von

Vergriffen
Weitere Beiträge
Mandafounis, Mazliah, Zarhy: «Zero»

Füße trappeln herein, Flaschen klirren, ein Wasserkocher blubbert, Chipstüten rascheln, Löffel klirren in Kaffeetassen. Im Stockdunkeln setzt das Publikum im Frankfurter Künstlerhaus Mousonturm die Geräusche unwillkürlich zur Szenerie zusammen. Als das Licht angeht, sieht man: statt Picknickdecken und Chipskrümeln ein Körperknäuel auf der Bühne. May Zarhy und...

Stefano Giannetti: «Grazie und Anmut»

Ein leeres, weißes Tanzpodest erhebt sich in der Werkstattbühne des Pfalztheaters, oben von einem Fries mit Bildern aus der Zeit der Ballets Russes umgrenzt. In der Mitte steht ein Stuhl für Sergei Diaghilew, der in seinem weißen Anzug das Spiel auf der Bühne in Gang setzt. Er sieht Ausschnitte aus «Giselle», aus Bronislawa Nijinskas «Les noces» und «Les biches»,...

en face

Ein Ballerinenfilm. Nur ihre Namen tun hier nichts zur Sache. Wer hier wirklich auf ein «Rendezvous mit einer Ballerina» hofft, ist allerdings selbst schuld. Jackie Julie (wenn die Tänzerin wirklich so heißt) und Betty Summer (wohl eher auch ein Künstlername) sind unserer Branche unbekannt. Wohl deshalb geben sie sich meist bedeckt, solange sie sich an der Stange...