staatsgeheimnis
In Bayern hat, wenn man so will, alles einen doppelten Boden. Oder zumindest viel Interpretationsspielraum. So gehört es offiziell zu den Aufgaben des Kunstministers, den Intendanten eines staatlichen Theaters und den Direktor einer staatlichen Kunstsparte zu bestallen. Wolfgang Heubisch hatte, relativ neu im Amt, den Vertrag Ivan Liškas als Direktor des Bayerischen Staatsballetts entweder zu verlängern oder nach einer Alternative zu suchen. Heubisch unterschrieb Liškas Vertragsverlängerung.
Vergeblich nach einem Neuen umgetan, der den Ansprüchen von Opernintendant Nikolaus Bachler eher konveniert hätte, hatte sich stellvertretend für den Mi-nister ein anderer. Heubisch aber schied, da die FDP bei den Landtagswahlen im vergangenen Herbst dank der absoluten Mehrheit der CSU aus dem Kabinett flog, automatisch aus dem Amt. Es folgte ihm der bisherige Wissenschaftsminister, der studierte Historiker und Theologe Ludwig Spaenle, der seit Oktober 2013 nunmehr zwei Ämter auf sich vereint, die in den vergangenen Jahren auf zwei Minister verteilt waren. Spaenle firmiert jetzt als uneingeschränkter Herrscher über das Staatsministerium für Bildung und Kultus, ...
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Tanz Januar 2014
Rubrik: ideen, Seite 60
von Eva-Elisabeth Fischer
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im kino_________
«dancing in jaffa»
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Um Tschaikowskys «Schwanensee» mit nur 14 Tänzern zu visualisieren, ohne dabei auf «klassische» Qualitäten zu verzichten, muss man sich schon was einfallen lassen. Aber Bridget Breiner hat in der kurzen Zeit ihres Gelsenkirchner Engagements nicht nur Prokofjews «Cinderella» so raffiniert ent«rußt», dass sie dafür sogar den Deutschen Theaterpreis «Der Faust»...
