Screenings Februar 2017
Tanzwelten
Mit den «Rhythmen der Völker» beschäftigt sich in diesem Jahr das Musikfestival «La Folle Journée de Nantes». Arte überträgt am 5. Februar das Abschlusskonzert und beendet den «tollen Tag» nicht à la Beaumarchais, dessen gleichnamiges Stück einst einem gewissen Mozart als Vorlage seines «Figaro» gedient hat, sondern setzt mit «Schwanensee reloaded» von Fredrik Rydman einen effektvollen Schlusspunkt.
Schließlich scheint die schwedische Erfolgsproduktion als Mix aus Ballettklassik und Streetdance wie geschaffen für einen Programmschwerpunkt, der sich «Tanzwelten» nennt. Im Rahmen des Specials waren bereits die brisante Film-Doku «Bolshoi Babylon» (tanz 2/16) und das Porträt «Polina Semionova» zu sehen. Wer‘s versäumt hat, kann diese wie andere Sendungen noch eine Weile auf concert.arte.tv abrufen.
Screening
Ballett im Kino aus dem Bolschoi-Theater in Moskau, alle teilnehmenden Kinos auf tanzimkino.com (tanz 3/14)
5. Febr., 16.00h: «Schwanensee», choreografiert von Yuri Grigorovich (tanz 1/17)
Live-Kinoübertragungen aus dem Royal Opera House in London, www.roh.org.uk/cinema (tanz 3/14)
8. Febr., 20.15h: «Woolf Works», Ballett von Hauschoreograf Wayne McGregor zur Musik ...
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Tanz Februar 2017
Rubrik: Kalender und Kritik, Seite 52
von Red.
Choreographic captures sind ganz kurze, nur einminütige Clips, die schon zum achten Mal in 60 ausgewählten Kinos im Vorprogramm den Appetit auf Tanz anregen sollen. Joint Adventures in München und Fête de la Danse in Genf haben dieses Jahr fünf Gewinner ermittelt. Der erste Preis geht an Manon Siv Duquesnay und Pere Joseph Vilaplana, ein Paar, das in «Xiuxiuejar»...
... Wenn ich meine Augen schließe und diesen Namen ausspreche, erscheint vor mir ein Mensch, so bunt wie ein Regenbogen. Ich kannte ihn seit 1973, aber wirklich kennengelernt habe ich ihn erst durch die Gründung des NDT III. Und ich liege sicherlich nicht allzu falsch, wenn ich behaupte, dass dieses Ereignis eine Wiedergeburt für Gérard bedeutete. Das war 1991,...
Léon Bakst
Ein Blick, und man wird diese Szenerie nie wieder vergessen. Das gilt für viele Bühnenbilder und Kostüme, die Léon Bakst (1866 – 1924) für die Ballets russes entworfen hat. Ob «Shéhérazade», «Le Spectre de la rose» oder «L‘après-midi d‘un faune» – der Maler verstand es, jedes Sujet mit einer unverwechselbaren Ikonografie aufzuladen. So trug er mannigfach...
