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screening: moulin rouge
Das Moulin Rouge, gerade runderneuert (tanz 5/15), ist der traditionsreiche Amüsiertempel mitten in Paris, der Herren jeden Alters mit dem Anblick so schöner wie spärlich bekleideter Damen erfreut. Die noch dazu hinreißend tanzen.
Aber was veranlasst Frauen im postemanzipativen Zeitalter, sich für die Kunst des Cancan zu schinden, barbusig zu flanieren und frivol mit dem Gesäß zu wackeln – und dabei auch noch Spaß zu haben? Nina Rose hat eine neue Dokumentation gedreht, die Arte in Erstausstrahlung sendet: eine Alltagsobservation «Im Herzen des Moulin Rouge», die weder die komischen noch die kritischen Momente ausspart. Am 13. März, 17.35 Uhr, auf ARTE; arte.tv
Screening
Live-Kinoübertragungen aus dem Royal Opera House London, www.rohkino.de (tanz 3/14)
6. April, 20.15h: Das Royal Ballet tanzt «Giselle», eine Produktion von Peter Wright
18. Mai, 20.15h: «Frankenstein», neues Ballett von Liam Scarlett
Ballett im Kino aus dem Bolshoi-Theater in Moskau, alle teilnehmenden Kinos auf tanzimkino.com (tanz 3/14)
13. März, 16.00h: Das Bolshoi-Ballett tanzt «Spartakus», eine Choreografie von Yuri Grigorovich
10. April, 17.00h: «Don Quixote» (live)
Tanz im TV
3sat
13. März, ...
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Tanz März 2016
Rubrik: Kalender, Seite 52
von
Eine Frau also fürs Diven-Ensemble. Außerdem eine, die mit schönem, offen getragenem Langhaar aussieht, als wäre sie selbst langjährige Bausch-Primadonna. Allerdings: Mit ihrem energischen Sportsgeist und pragmatischen Humor hätte sie wohl auf der Bühne der schmerz-herz-schnurrigen Tanztheater-Damen gelegentlich die fußaufstampfende Anti-Larmoyanzlerin abgegeben....
Der aktuelle Coup von Madeline Ritter, die den «Tanzfonds Erbe» verantwortet und nun die künstlerische Gesamtleitung eines weiteren Projekts innehat, basiert auf einer Idee ihrer Mitstreiterin Ricarda Herre. Das Unternehmen heißt Dance On – was für die Botschaft steht: «Tanz weiter, auch wenn du die vierzig überschritten hast.» Unter dem englischen Label startet...
Glück war Dmitri Schostakowitsch bei Stalins Parteiobrigkeit mit seinen drei sowjetischen Balletten nicht beschieden: Alle wurden sie im Zuge der Formalismus-Anwürfe nach 1936 verboten. Hatte «Das goldene Zeitalter» fast zwei Dutzend Reprisen, kam «Der Bolzen» nicht über die Premiere hinaus; «Der helle Bach» wurde von der «Prawda» gar als «Ballett-Betrug»...
