rubén olmo
Hinter Palästen und ihren gewaltigen Parkanlagen, die sich im goldenen Licht wie in ihren vergangenen Tagen sonnen, im Schatten unsterblich gewordener Barockkünstler und unter Zitrusbäumen wuchs der Sohn der Stadt Sevilla auf: Rubén Olmo. Er wurde zur Personifizierung des spanischen Tanzes und schaffte zugleich den unmöglich scheinenden Spagat zwischen Ballett und Flamenco. Wer Olmo auf der Bühne sieht, glaubt sofort, mitten im romantischen Sevilla zu stehen, den Duft von blühenden Orangen in der Nase, gewärmt von der andalusischen Sonne.
Olmo begann mit acht Jahren zu tanzen, geriet mit 14 an Javier Barón, seinen Lehrmeister. Mit einem Abschluss in klassischem und spanischem Tanz am Tanzkonservatorium von Sevilla ging er nach Madrid zur Kompanie von Aida Gomez, mit 18 gehörte er dem Ballet Nacional de España an, bei dem er es in sechs Jahren zum Ersten Solisten brachte. Seine große Karriere aber folgte, als er drei Jahre lang Eva Yerbabuena begleitete und danach noch einmal drei Jahre Ramón Ollers Kompanie Metros angehörte.
In dieser Zeit fragte Rafael Amargo bei ihm an, ob er ihm als choreografischer Assistent zur Verfügung stehen würde. Hier verspürte Olmo erstmals die ...
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Tanz Jahrbuch 2011
Rubrik: Die Hoffnungsträger, Seite 149
von Justine Bayod Espoz
Wer sind diese Leute, die in der riesigen arabischsprachigen Region das Fähnlein des zeitgenössischen Tanzes hissen? Es sind nicht viele, aber es werden mehr. So begeisterten sich etliche von ihnen 2009 für die Idee eines Verbands, der ihre Belange vertreten, sie alle sichtbarer und auffindbar machen, Informationsaustausch und Dokumentation fördern und dann auch...
Choreograf des Jahres
Sidi Larbi Cherkaoui
Kompanie des Jahres
Stuttgarter Ballett
Tänzerin des Jahres
Brit Rodemund
Performer des Jahres
Jared Gradinger
Aufreger des Jahres
Wim Wenders’ «Pina»-Film
Die Umfrage im Einzelnen:
Esther Boldt
Frankfurt am Main
«Journal Frankfurt»
Aufführung des Jahres
«For Faces» von Antonia Baehr
Choreograf/in des Jahrers
Anna Mendelssohn...
Notation als Sicherungskopie
Sorgen, was nach der Karriere kommen würde, brauchte sie sich nicht zu machen: Die Qualifikation für die Zeit danach hatte sie schon in der Tasche, bevor es überhaupt losging. Cherie Trevaskis, die Choreologin des Bayerischen Staatsballetts, ist ein Musterbeispiel für Transition, und das zu einer Zeit, als dieses Wort noch gar nicht...
