Performance Studies in Hamburg

Die Schulen

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Der Goldfisch im Glas. Die Geste als Sprache. Das Wort als Klang. Der Körper im Raum – ausgestellt in Pose, Bewegung, Tanz. Seine Enthüllung, Maskierung, Deformation oder Vervielfältigung im Film. So zitieren sie ironisch aus dem Performance-Einmaleins, die ersten Abgänger von Gabriele Kleins MA-Studiengang Performance Studies an der Universität Hamburg bei der Präsentation ihrer Abschluss­arbeiten in der Kampnagelfabrik. Doch bleibt’s nicht beim lediglich braven Nachbuchstabieren.

Angeleitet von den Gastdozenten Kattrin Deufert, Thomas Plischke, Jochen Roller, Thomas Lehmen und Sally de Kunst versuchten die sechs Absolventen – wenn auch wenig radikal und subversiv – ihre Sicht der Dinge performativ zu formulieren: wie Stephanie Auth im algorithmischen Gedicht «MEing ME and myself».
Jula Lüthje variierte in «perHearance» Klaus Rinkes physisches Vermessen von «Wand Boden Raum» (1970). Durch spitzfindigen Witz bestach Monica Antezana in ihrer Lecture Demonstration «We Don't Know Where We Come From, But Come We Did!». Marthe Leinweber gelang sympathisch direkt, uneitel und  unprätentiös ein hintergründig humorvolles Spiel mit stummem und verbalem Ausdruck: «Sprichst Du oder Geste?». ...

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Tanz Juli 2007
Rubrik: Service, Seite 62
von Klaus Witzeling

Vergriffen
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