pablo von sternenfels
Ein Name, sagt Pablo von Sternenfels, habe nichts mit den Fähigkeiten eines Tänzers zu tun. Einspruch! Wer Pablo von Sternenfels, den Stuttgarter Halbsolisten, als Lenski oder als Krabat gesehen hat, ahnt, dass Namen ihre Träger prägen. Müsste man die Hauptrolle in einem Ballett nach Saint-Exupérys Erzählung «Der kleine Prinz» besetzen, wäre der Mexikaner mit dem sanften Blick erste Wahl. Einer, der sich wegträumen kann, und der doch mit beiden Beinen im Leben steht und die richtigen Fragen stellt.
Hoffnung verbindet sich mit dem 21-Jährigen, weil er Grenzgänge liebt – und den Jazz. Aufgewachsen in einer Künstlerfamilie in Mexico City, hat er dort mit seinem Bruder Santiago, einem Saxofonisten, für Performances gemeinsame Sache gemacht. Seit 2010 lebt Pablo von Sternenfels in Stuttgart, wo er an der Cranko-Schule seine Ausbildung abschloss.
Angekommen ist er hier, wo im nahen Sternenfels die Wurzeln seiner Vorfahren bis ins frühe Mittelalter reichen, nun ganz: «Easy come, easy go» hieß der Auftritt, für den er sich im Rahmen der internationalen Jazztage im Stuttgarter Theaterhaus mit zwei Kollegen und dem Ferenc und Magnus Mehl Quartett zusammentat. Eine Frau (Elisa Badenes) ...
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Tanz Jahrbuch 2015
Rubrik: die hoffnungsträger, Seite 180
von Andrea Kachelrieß
ist Teil des tänzerischen Kraftzentrums bei Bodytalk und seit 2014 auch als eigenständige Choreografin unterwegs. Mit ihrer Produktion «Neurosen und Altlasten: Psychotanz mit Ich, Mir und Mich» schuf sie zusammen mit den Tänzern Johanna Roggan, Jan Werge und Tim Gerhards ein Psychogramm des alltäglichen Wahnsinns: Inseln der Glückseligkeit, belegt mit Rollrasen und...
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