Niedersachsen und Schleswig-Holstein
In Hannover leitet Jörg Mannes das Ballett mit 30 Tänzern und verfügt über einen Etat von 1,8 Millionen Euro. Die «Ostertanztage» mit Gastspielen und Choreografenwettbewerb ermöglichen hauptsächlich die Ballett Gesellschaft Hannover und Sponsoren. Christiane Winters Festival «TANZtheater International» verfügt 2010 über einen Etat von 313.000 Euro. Für die freie Theaterszene vergibt das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur im Haushalt 2010 für Konzeptions- und Projektförderung 911.000 Euro für Produktionszentren, freie Choreografen und Tanzgruppen.
Der Prozentanteil für Tanz ist äußerst gering.
Die Stadt Hannover vergab an Hans Fredeweß eine Grundförderung bis 2012 von 25.000 Euro und an Felix Landerer von 20.000 Euro. Beide Künstler erhielten für 2010 zusätzlich eine Produktionsförderung von 10.000 Euro (Fredeweß) beziehungsweise 12.000 Euro (Landerer). Im Staatstheater Braunschweig erhält Jan Pusch unter dem neuen Intendanten Joachim Clement für 16 Tänzer und Gäste etwa 900.000 Euro aus dem Etat. Die in Braunschweig ansässigen freien Gruppen artblau, blackhole-factory und Theater im Glashaus haben Anfang Juni die Kunstmühle als gemeinsamen Ort für ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Die Württembergischen Staatstheater mit drei verantwortlichen Intendanten für Oper, Schauspiel und Ballett teilen ihre Infrastruktur unter einem Geschäftsführenden Intendanten, was die Kostenberechnung für die einzelne Sparte unmöglich macht. Die Summe von 3.591.479 Euro, die das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst als Landesanteil für das Stuttgarter...
Es blitzt immer ein leicht misstrauisch wirkender Schalk aus ihren Augen. Monika Gintersdorfer und ihr herzlicher, gern zurückhaltend wirkender Partner Knut Klaßen gewannen soeben den ersten George-Tabori-Preis des Fonds Darstellende Künste für freie Theaterarbeit. Vielleicht gewannen sie ihn auch deshalb, weil die beiden die freie Theaterarbeit ähnlich definieren,...
Jedem Ende wohnt ein Anfang inne, und so mündete auch Livia Patrizis Karriereknick in einen sagenhaften Neustart. 1996 saß die Tänzerin und zweifache Mutter in Weimar fest, während das Ensemble, dem sie bis dato angehörte, gen Basel weiterzog. Die Frage, «wie Menschen teilhaben an Kunst und Gesellschaft», hatte die Neapolitanerin «mit der Muttermilch aufgesogen»....
