Mit Goethe
Christoph Winkler ist Stipendiat des Tanz-Residenzprogramms des Goethe-Instituts Montreal. Drei Wochen lang wird er mit den Tänzern Eugene «U-gin» Boateng, Jörg Schiebe und Luke Garwood im Tanzhaus Circuit-Est und danach in seinem Berliner Studio eine Choreografie mit dem Arbeitstitel «Routinen» erarbeiten. Es geht um «den Übergang von der Arbeits- zur Tätigkeitsgesellschaft». Zunehmend würden nicht bewertbare, sondern immaterielle Leistungen ausgetauscht.
Auch die Berliner Choreografin Riki von Falken genießt ein Stipendium: Bis April ist sie Gast des Goethe-Instituts Kuala Lumpur.
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Ausgebuht wurde er in seiner Spielstätte, dem Bockenheimer Depot in Frankfurt, für sein verbales Konzert «Theatrical Arsenal II». Als er selbst ans Mikrofon trat und dem Publikum erklärte, dass er «Sprache choreografiert», war es zufrieden, denn es hatte den charismatischen Meister in Persona erlebt, der zum Jahreswechsel sechzig Jahre alt wurde und nun 1,4...
Alexei Ratmansky erfüllt sich einen lang gehegten Wunsch: Er choreografiert «Don Quichote». Der frühere künstlerische Direktor des Bolschoi-Balletts, seit einem Jahr «artist in residence» beim American Ballet Theatre, will in seiner Produktion für das Niederländische Nationalballett zu den Ursprüngen zurück, zu Marius Petipas erster, bodenständiger Inszenierung,...
Editorials sind verräterisch, gerade wenn sie in die erste Nummer einer neuen Zeitschrift einführen. Wer Zeitschriften gründet, so zeigt es sich bei einer Rückschau auf die Tanzzeitschriften der Vergangenheit (siehe S. 52), reagiert oft programmatisch auf das, was gerade fehlt, auf einen als akut empfundenen Mangel an Wissen, Diskussion, kritischer Beschreibung...
