micha purucker...
Micha Purucker, das Gelände schwere reiter an der Ecke Dachauer Straße und Schwere-Reiter-Straße wurde der Kunst zugeschlagen. Das gilt als eine der jüngsten Großtaten der Münchner Kulturpolitik. Die freie Tanzszene probt, tritt hier auf, im vergangenen Sommer fand das Festival «Rodeo» statt, Sie haben kürzlich Ihren Abend «Assorted Oddities» in der ehemaligen Kaserne aufgeführt.
Die – so hört man von der Stadt – einerseits bald abgerissen werden soll, andererseits soll hier ein «Kreativquartier» entstehen, und wenn die Olympischen Winterspiele 2018 kommen sollten, sieht eh alles anders aus. Oder?
Es gibt sehr viele Versionen und großen ökonomischen Druck, das ist immer das Gleiche. Unter dem Begriff Kreativquartier versteht jeder etwas anderes. Der Investor denkt, prima, da machen wir eine schräge Bar, setzen Werbe- und PR-Menschen rein, dann sagen die Leute nicht mehr, ich wohne auf dem Militärgelände, sondern im Kreativquartier. Den Künstlern hier geht es darum, den Zipfel festzuhalten, den sie haben, oder einen zu bekommen, wenn sie noch keinen haben: Sicher ist nur, irgendjemand wird in diesem offensichtlich notwendigen Kuddelmuddel sehr viel Geld verdienen.
An wen wenden Sie ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz April 2011
Rubrik: menschen, Seite 20
von Katja Schneider
Alina Cojocaru,sieht man sich Ihr Repertoire an, finden sich hauptsächlich Übernahmen der klassischen Rollen von Aurora über Odette/Odile bis zu Cinderella. Fehlen Ihnen nicht die Kreationen?
Ja, die kamen in meiner Karriere bisher etwas zu kurz. Aber ich hatte das Glück, Johan Kobborg zu treffen und mit ihm zu arbeiten. Er ist meine bessere Hälfte. Von ihm habe...
Die Hamburger Tanzfotografin Anja Beutler zeigt großformatige «Standbilder», die wie filmisch nebeneinandergehängt den Kontrast lieben: Emio Greco steht neben Pina Bausch, Yuko Kaseki neben John Neumeier. Bewegung wird durchs Arrangement simuliert. Der Blick des Betrachters springt von einem Moment ins nächste und bewegt die Assemblage mit seinem flanierenden Auge....
Irina Pauls, künstlerischen Leiterin des Performance-Projekts «Art vor Ort» im Stadtbad Leipzig, sucht Performance-Künstler aus Mitteldeutschland, die sich im Herbst den Ort und/oder das Thema «Wasser» in Form einer Soloperformance erschließen wollen. Bewerbungsschluss: 15. April. mehrtanz.org
Für die «Tanzrecherche NRW» sind international zwei Stipendien für...
