...nachher, Foto: Fulbert-Hauk
Mannheim eröffnet
In elf Monaten Umbau wurde aus der Trinitatiskirche, einem geradlinigen Betonbau mit bunten Glasfenstern von 1959, ein Zentrum für zeitgenössischen Tanz in Mannheim. Die Initiatoren, Daria Holme und Éric Trottier, haben nun mitten in den berühmten Quadraten einen Ort für Tanzkurse, Proben und Aufführungen, so am 4. November die Premiere «ZeitGeist» von Éric Trottier. Finanziert von der Stadt mit Mitteln der Landes- und der Lottostiftung, sollen sich hier Laien und die freie Tanzszene der Region zu Hause fühlen (tanz 7/17).
Unterstützt mit einmalig 150 000 Euro und weiteren 50 000 Euro für den Betrieb, bieten die Kirchenbänke Platz für 150 Besucher. Davor erstreckt sich die 200 Quadratmeter große Bühne. Im einstigen Altarraum befinden sich die Künstlergarderoben.
www.eintanzhaus.de
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz November 2017
Rubrik: Praxis, Seite 75
von Red.
Sie ist die «Queen of Screams». Kein Ballett von Erna Ómarsdóttir, das nicht auch eine Kreisch-Operette wäre. Schmerzensschreie, Lustschreie, Angstschreie, Freudenschreie, Zornschreie, Stimmerkundungsschreie, Monsterschreie, Babyschreie, Irrenschreie ... Ómarsdóttir lehrt mit ihrer Iceland Dance Company die Kunst der Differenzierung auch beim Geplärr, und das ist...
Newcomer: Romain Thibaud-Rose
Beim Hochschul-Tanzabend in Frankfurt am Main fiel 2010 ein Student mit einem eigenen Solo auf, weil er sprach, und das mit guter Stimme. Romain Thibaud-Rose erzählte von der Landschaft seiner Kindheit, durch die er sich nun mit langen Beinen und ruhig rotierenden Armen bewegte. Das schabte am Tanz, suchte ihn noch. Vielleicht kein...
Der Dicke wuchtet Bierträger herum und bedient sich reichlich selbst: hoch die Flasche, schluck, schwitz, rülps. So der Prolog zu vier vergnüglichen, atemberaubend schön bebilderten, bis zur Selbstaufgabe getanzten Stunden, wie ihn Shakespeare nicht rüpeliger hätte erdenken können. Belgien sei das Land des Comics, sagt einer der schlanken, schönen, zumeist ganz...
