Lifetime Achievement Award: Carolyn Carlson

Tanz - Logo

«Tanzen ist eine Kunst und eine Leidenschaft, die Disziplin und Hingabe erfordert und viel Schweiß kostet.» Die weisen Worte stammen von Carolyn Carlson, 76, der amerikanischen Choreografin, die beim diesjährigen «Prix de Lausanne» am 10. Februar für ihr Lebenswerk geehrt wird.

Carlson spielte eine Schlüsselrolle bei den Anfängen des zeitgenössischen Tanzes insbesondere durch ihre Initiative in den 1970er-Jahren, der Gründung der Groupe de Recherches Théâtrales de l’Opéra de Paris (GRTOP), später wirkte sie am -Teatro La Fenice in Venedig, wo sie zuletzt der «Biennale Danza» vorstand. Sie war Direktorin des schwedischen Cullberg Ballet und leitete – bis 2014 – das Centre Chorégraphique National in Roubaix. Von ihren 100 Stücken wurde etliche, etwa «Blue Lady» (1985), zu Ikonen des modernen Tanzes.

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Februar 2020
Rubrik: Side Step, Seite 27
von

Weitere Beiträge
Kein Autopilot, nirgends

In einer Rezension des deutschen Musikfilms «Ich war noch niemals in New York» las ich: «Man sollte sich bei Musicals nicht an der Triftigkeit von Handlungen aufhalten.» Ob es einen Kritiker in New York gibt, der so eine These wagen würde? Ich war im Herbst eine Woche in New York, um mir Musicals anzuschauen. Vom Schauspiel und der Schauspielausbildung kommend,...

Biennale Tanzausbildung: City of dances

Gleich zwei wichtige Veranstaltungsreihen zur selben Zeit, das macht Hamburg tatsächlich eine Woche lang zur «City of Dances». Die eine bündelt unter dem Titel «FOKUS TANZ #6» Beispielhaftes namhafter Koryphäen wie Deborah Hay und Claire Cunningham. Die andere lässt als «7. Biennale Tanzausbildung» auf Kampnagel eher künftige Aktivitäten ahnen: Knapp 140...

Nürnberg: Douglas Lee, Goyo Montero «Strawinsky»

Wenn dermaleinst Theaterhistoriker ein Schlagwort für die Ära von Goyo- Montero am Nürnberger Staatstheater- suchen sollten, dürfte relativ schnell «schwarze Periode» die Runde machen. Auch die beiden Ballette «Petruschka» und «Le Sacre du printemps», die zusammen den neuen «Strawinsky»-Doppelabend ergeben, fügen sich nahtlos in das nachtdunkle Konzept des...