Highlights 6/18
Salzburg: Sommerszene
Fremdling, kommst du nach Salzburg, lass dich führen von Julius Deutschbauer, einem professionellen Fallensteller, und verführen vom Performancekollektiv gold extra, das dich in einem Bus ohne Aussicht durch die auf Salz und Gold gebaute Stadt fahren wird. Abends begeht das hiesig ansässige SEAD mit «100 invasions … bodies matter» und 100 Tänzern (etwas voreilig) den 100. Geburtstag von Merce Cunningham (siehe S. 24). Aus Indonesien gibt’s «Balabala» von Eko Supriyanto, der die Kraft der Frauen aus dem Geist der Kampfkunst beweist.
Die polnische Regisseurin Marta Górnicka antwortet in «Magnificat» mit einem Chor von 23 Frauen. Das Bild der Weiblichkeit verhandelt auch Mette Ingvartsen: solo. Und oben auf der Festung Hohensalzburg schaut in Andy Fields interaktivem Projekt «Lookout» ein Volksschulkind aus Salzburg zusammen mit einem -Festivalbesucher auf die Zukunft der Stadt.
Vom 5. bis zum 16. Juni; www.szene-salzburg.net
Dresden: 100 °C
C wie Choreografie, und das zu hundert Prozent. Ballettdirektor Aaron S. Watkin nimmt den Mund nicht zu voll, wenn er ein prallvolles Premierenprogramm in der Semperoper verspricht. Schließlich ist Altmeister Jiří ...
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Tanz Juni 2018
Rubrik: Tanz im Juni, Seite 36
von
Die Vergangenheit könnte die Zukunft, das Gestern auch das Morgen sein. Im Science-Fiction-Genre sind solche verwirrenden Gedankenspiele längst bewährter Hirn-Thrill, und dank des eigenwilligen Verständnisses eines TANZFONDS ERBE-Projektes stürzt nun auch die Bewegungssparte durch ein Wurmloch im Tanzall. In Bielefeld ließ man sich von der seit jeher...
Das Theater Freiburg ist weltweit das einzige Haus, das neben einem Inspizienten auch einen Anti-Inspizienten beschäftigt. Zwar hört man wie an jedem größeren Theaterhaus auch dort während der Vorstellungen hinter der Bühne die Stimme des Inspizienten, der per Durchsage für die vorschriftsmäßigen Abläufe sorgt. «Die Pause neigt sich dem Ende zu, bitte Brücke und...
Ava Gardner, die Flamenco-Diva Hollywoods
«Sie kann nicht spielen. Sie kann nicht sprechen. Sie ist umwerfend. Nehmt sie unter Vertrag!» So soll sich MGM-Chef Louis B. Mayer nach der Sichtung von Probeaufnahmen begeistert haben. Ava Gardner war damals gerade mal 19, atemberaubend schön, dabei bodenständig und zugleich von einer Animalität, die immer wieder als...
