hans-georg küppers
Man muss ja nicht so weit gehen und den Mann eine Lichtgestalt nennen, wie es die Frau vom Bezirksausschuss tut. Sie treibt Hans-Georg Küppers damit glühende Röte ins Gesicht. Münchens Kulturreferent hat seine Fans in allen Schichten der städtischen Hierarchie, ganz oben, in der breiten Mitte und eben auch in den kleineren Verwaltungsbereichen.
Denn der SPD-Mann betätigt sich mit Charme und Geschick als Kanalarbeiter, wirbt für schwierige Projekte wie das wohl ehrgeizigste seines Deputats, das sogenannte Kreativquartier, unternimmt eine Dienstreise zu bereits existierenden, möglicherweise vorbildlichen Projekten und bringt mit einer Anschubveranstaltung und einem Internet-Forum die Diskussion unter den Bürgern ins Rollen.
2015 soll der Plan realisiert sein, die denkmalgeschützte Jutier- und die Tonnenhalle im Nordwesten der Stadt zu sanieren und auszubauen nach den Bedürfnissen von Münchner Künstlern und Leuten aus der sogenannten Kreativwirtschaft, die das Geld bringen, das Künstlern stets fehlt. Was und wen die kreative Insel inmitten eines urbanen, nach zeitgemäßen Kriterien gestalteten neuen Viertels auf einer der höchst seltenen von der Stadt bebaubaren Industriebrachen ...
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Tanz Jahrbuch 2011
Rubrik: Die Hoffnungsträger, Seite 145
von Eva-Elisabeth Fischer
Historisch war das sicher einmalig. Xander Parish, Mitglied im Corps de ballet des Royal Ballet, wird vom künstlerischen Direktor des Mariinski-Balletts, Juri Fatejew, eingeladen, ein ständiges Mitglied in St. Petersburg zu werden. Bis dahin hatte Parish nur ein paar wenig herausfordernde Rollen des Londoner Repertoires getanzt. Fatejew, 2008 Gastlehrer am Royal...
Tänzer sein
Angenommen, Sie wären dieser Körper, oder eher: Sie wären die Erfahrung dieses Körpers. Ein Tänzer. Das Licht, in dem Sie jetzt stehen, ist nicht das, was Sie auf der Bühne gewohnt sind, hier im Neonambiente einer Arbeitsagentur. Sie gehen den Flur entlang. Ihr Gang fühlt sich an wie der eines federnden Froschs. Sie laufen wie über eine Rampe, als hätte...
Gerald Siegmund, Gabriele Klein, Gabriele Brandstetter, Sie lehren in Master-Studiengängen, die bereits ein anderes Studium voraussetzen. Was empfehlen Sie an Fächern, an Vorwissen?
Gerald Siegmund: Theaterwissenschaft empfiehlt sich immer, da bekommt man die Seherfahrung mit, die notwendig ist, um ästhetische Praxis reflektieren zu können.
Gabriele Klein: Die...
